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Test: Logitech G303 Daedalus Apex

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Geschrieben von Aliriza Tasdemir
Veröffentlicht: 28. Mai 2015

Logitech G303 Daedalus Apex newsLogitech hat vor einigen Monaten seine komplette Gaming-Sparte umgebaut, dafür ein neues Logo entworfen und viele neue Produkte vorgestellt. Neben der G910 Orion Spark zeigt sich bei den Mäusen die G303 Daedalus Apex als aktuelles Peripherie-Zugpferd. Sie besticht durch ein schlichtes Design, bietet aber dennoch einige High-End-Features wie einen 12.000 DPI starken optischen Sensor, eine LED-Beleuchtung und eine beidhändig ausgelegt Chassisform. Ob sich die G303 gegen andere Boliden wie die Zowie FK2 oder einer ASUS ROG Gladius behaupten kann, klärt der nachfolgende Testbericht.

 

       Logitech G303 Daedalus Apex opener

Dieser Testbericht entstand mit freundlicher Unterstützung von Logitech.

 

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Verpackung und Lieferumfang

Die G303 wird in einer schlichten Kartonage verpackt, auf der Logitech einige Abbildungen und Produktinformationen platziert. Das Aussehen hält sich hier an das neue "G-Design", welches auf eine schwarz-grellblaue Farbkombination setzt. Der Lieferumfang besteht aus der Maus und einer Bedienungsanleitung.

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Technische Daten
Sensortyp: Optischer Sensor - PWM 3366 - Delta Zero
Auflösung: 200 - 12.000 DPI
Farbe: schwarz (matt)
Abtastrate: 125 - 1000 Hz
Anschluss: USB
Layout: beidhändige Form
Größe: 65 x 115 x 37 mm (BxHxT)
Gewicht:  87g (nur Maus)
Lebenserwartung: 20 Mio. Klicks (links/rechts)250km (Füße)
Weitere Features: ausführlicher Treiber
6 programmierbare Tasten
32bit ARM Mikroprozessor
Garantie: 2 Jahre

Verbaut wird bei der G303 eine optischen Sensor (Modelltyp: PWM3366), welcher ein DPI-Spektrum von 200-12.000 DPI ermöglicht. Die Maximale Beschleunigungskraft liegt bei etwa 40 G, theoretisch kann die Maus bis zu 7,6 m/s beschleunigt werden. Die USB-Abtastrate liegt bei 1000 Hz, für genügend Power sorgt ein 32-Bit-ARM Chip. Logitech gibt für die Maustasten links und rechts eine Lebensdauer von 20 Millionen Klicks an. Die Gleitfüße sollen 250 km überstehen.


 

Optik und Verarbeitung

Bei der Entwicklung der G303 hat Logitech die Wünsche und Kritik der Community akzeptiert und eine Fusion zwischen zwei Mäusen vorgenommen. So verfrachtete man den G Delta Zero Sensor der G502 Proteus Core in die fast symmetrische Maus G302 Daedalus Prime, wodurch die Daedalus Apex G303 entstand.  Die Form und Proportionen der G303 sollen sich vor allem für den Claw Grip eignen, da sie sehr flach ist und einen sehr ausgewölbten Rücken besitzt. Genau diese Stelle liegt in der Handinnenfläche und ist einer der wenigen Kontaktpunkte, die man während der Bedienung der Maus hat.

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Zeige und Ringfinger haben durch die sehr flache Bauweise kaum Auflagefläche, so berühren lediglich die Fingerspitzen die Maustasten. Durch das geringe Gewicht und die gute Griffigkeit ist es kein Problem, die Maus mit Ringfinger und Daumen anzuheben bzw. erneut aufzusetzen - ein wichtiges Kriterium für Claw Grip Spieler.

Die Kunstsoffoberfläche fühlt sich wertig an und ist zudem leicht rau. Dies mit unter dazu bei der Hand einen besseren Halt bieten zu können. Einige Elemente der Oberfläche sind in Klavierlackoptik gehalten, beispielsweise der Zwischenraum zwischen Maustasten. Der Rest besteht aus einem mattschwarzen Kunststoff.

Logitech G303 Daedalus Apex unterseite 

Auf der Unterseite wurden sechs Gleitpads angebracht, die für eine reibungsfreie Fortbewegung sorgen sollen. Der optische Sensor ist exakt mittig platziert. Die RGB Beleuchtung erstrahlt aus einem leicht bienenwabenförmigen Muster heraus. Gesteuert wird sie über die Logitech Gaming Sofware, die man bei herunterladen muss. Anschließend stehen dem Nutzer laut Hersteller bis zu 16,8 Millionen Farben zur Verfügung.

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Wie der Treiber arbeitet und welche interessanten Funktionen er bietet, wird auf der nächsten Seite geklärt.

 


 

Software

Die Maus wird grafisch dargestellt, außerdem werden beim Mouseover die einzelnen Tasten blau umrandet. Der Treiber bietet die Möglichkeit, bis zu sechs Tasten frei zu programmieren. Zusätzlich kann man auswählen, ob die Einstellungen auf der Maus oder auf dem PC gespeichert werden sollen.

01 logitech software home

Auf der nächsten Seite werden die DPI-Einstellungen vorgenommen. Insgesamt kann man vier Stufen mit einer DPI-Zahl versehen um diese dann per Schalter auf der Maus "on the fly" aufrufen zu können. Die DPI-Werte verlaufen in 50er Schritten, weiterhin kann man die Pollingrate der USB Schnittstelle verändern. Die Auswahl dafür besteht aus 125, 250, 500 oder 1000 HZ.

03 logitech software Zeigereinstelllungen anpassen 02 logitech software tasten anpassen 04 logitech software Beleuchtungseinstellungen

05 logitech software Oberflächentuning 02 05 logitech software Oberflächentuning 06 logitech software Eingabeanalyse

Bei den Beleuchtungseinstellungen kann der Nutzer sowohl die Farbe des G-Logos, als auch die Beleuchtung der Seiten einstellen. Das Menü ist insgesamt sehr umfangreich. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, den Sensor so zu optimieren, dass er sich auf eine bestimmt Oberfläche kalibriert oder beim Bewegen der Maus etwas anders verhält. Gehen wir nun zum praktischen Teil des Berichtes über.

 


Praktischer Test

Die Maus wurde ausgiebig in verschiedenen Ego-Shootern getestet. Dabei kamen einige weitverbreitete Spiele zum Einsatz wie beispielsweise "Counter Strike: Global Offensive" oder "Battlefield 4". Auch Programme wie "Photoshop", "Google Chrome" und "Microsoft Office" wurden im Alltag auf Nutzerfreundlichkeit getestet. Als Unterlage für die Maus kam ein SteelSeries Qck Stoff-Mauspad, einem ZOWIE GT-F Rough sowie ein CoolerMaster Speed-RX large zum Einsatz. Somit hatten wir die Maus auf drei verschiedenen Mauspads mit unterschiedlichen Eigenschaften.

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Im praktischen Einsatz wird die Größe und Form bei großen Händen sehr deutlich. Hatte man mit der Zowie EC eine füllige und ergonomische Maus in der Hand, wirkt die Logitech G303 sehr zierlich und klein. Trotzdem zeigt sich die G303 robust und stabil, die Switche lösen sehr deutlich und markant aus. Die Form und Größe verleiten den Spieler die Maus in der Claw Grip Technik zu halten. Eine Umgewöhnung war daher anfangs sehr schwierig. Hat man sich allerdings daran gewöhnt eine kleinere und leichtere Maus zu benutzen, kann die G303 auch mit positiven Eigenschaften punkten. Beispielsweise waren 180° oder 90° Drehungen sehr schnell und ruckartig zu vollziehen. Je nachdem wie der Nutzer möchte, kann man die G303 auch mit Palm Grip benutzen. Dazu muss man die Hand einfach etwas weiter auflegen.

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Auch im Alltagsbetrieb mach die G303 eine sehr gute Form. Sie ist flexibel was den Haltestil betrift, verhält sich präzise und die Daumentasten sind sehr gut zu erreichen bzw.  eindeutig voneinander zu unterscheiden. Besonders die präzisen Switche mit der Federspannung sorgen für ein tolles Gefühl. Im Office-Betrieb sorgt das Scrollrad ebenfalls für Komfort, längere Seiten können dank der feinen Rasterung mühelos durchblättert werden.

Im Spieleinsatz, wie bei CSGO, hat man es anfangs etwas schwer mit der Mausform. Nach paar Stunden jedoch hat man sich an die Maus gewöhnt. Die Vorteile gegenüber einer EC1 Evo sind offensichtlich und bringen einige Vorteile mit sich. Im vergleich ist ist man der G303 sehr flink und leichtfüßig unterwegs, trotz einer sehr geringen DPI von 400 ist man immer noch sehr präzise und schnell unterwegs. Auch die Swichtes haben einen guten Eindruck hinterlassen und sind sehr zuverlässig und präzise. Besonders die Daumentasten sind viel knackiger und eindeutiger als bei der EC1 Serie.

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Der erste optische Eindruck konnte daher im Praxistest bestätigt werden. Die G303 ist nicht nur für Nutzer mit kleinen Händen und "Claw Grip"-Vorlieben geeignent, auch Spieler mit großen Händen haben mit der G303 immer noch eine passende Maus in der Hand.


 

Fazit

Logitech hat mit dem neuen Marketing und der neuen Produktfamilie ein neues Kapitel aufgeschlagen. Mit der Logitech G303 Daedalus Apex hat der Hersteller eine wahrlich tolle Symbiose aus High-End-Hardware und kleinem Gehäuse geschaffen. Der optische Delta Zero Sensor ist sehr genau und arbeitet stets präzise. Die Verarbeitung und Qualität der G303 sind ebenfalls erste Klasse, uns vermittelte die G303 einen sehr wertigen Eindruck. Die Software ist zudem noch die "Kirsche auf der Sahne" und rundet das Gesamtpaket ab. Sie ist übersichtlich und sehr verständlich.

Wer also auf der Suche nach einer hochwertigen Gamer Maus im kleinen Format ist, sollte sich die G303 näher anschauen und eventuell mal mit der Zowie FK Serie vergleichen. Aktuell kostet die Logitech G303 Daedalus Apex 69,- EUR bei Amazon. 

Logitech G303 Daedalus Apex
sehr hochwertige Gaming-Nager der Traditionsschmiede aus der Schweiz, 28.05.2015

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Pro Contra starter 303

+ sehr gute Verarbeitung
+ sehr präzise Switches
+ geringe Lift-Off Distanz
+ präziser Sensor
+ sehr gute Qualität

- DPI taste wechselt nur aufwärts




Die hervorragende Qualität und die Leistung der G303 haben uns überzeugt, daher vergeben wir unseren Hardware-Journal Gold Award.

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