Praktischer Test
Die Maus wurde ausgiebig in verschiedenen Ego-Shootern getestet. Dabei kamen einige weitverbreitete Spiele zum Einsatz wie CS:GO oder Battlefield 4. Auch Programme wie Photoshop, Google Chrome und Microsoft Office wurden im Alltag auf Nutzerfreundlichkeit getestet. Als Unterlage für die Maus kam ein SteelSeries Qck Stoff-Mauspad, einem ZOWIE GT-F Rough sowie auf einem CoolerMaster Speed-RX large zum Einsatz. Somit haben wir drei verschiedene Mauspads mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das GT-F Rough von Zowie vereint die grobe Webstruktur-Merkmale mit Kunststoff auf einem Mauspads.
Im Praxistest zeigten sich positive und negative Seiten an der Maus. Fangen wir mit den guten Eigenschaften an. Die symmetrische Form ist Ozone gut gelungen, die Maus lässt sich im Palm Claw oder Finger Tip Grip sehr angenehm bedienen. Die tiefen Mulden für Ring und Zeigefinger sorgen für einen sehr angenehmen und komfortablen Einsatz. Auch die Vertiefung und Gummiehrung der Seitenteile sorgen für einen zusätzlichen sicheren Griff. Die Softtouch Oberfläche übermittelt ebenfalls einen qualitativen Eindruck, sie ist deutlich weicher und glatter als die bei der V900. Trotzdem ist die Ozone nicht rutschiger und bietet sehr guten Halt.
Insgesamt verfügt der Nager über acht frei belegbare Tasten. Die beiden Haupttasten sind mit OMRON Switchen versehen und erinnern sehr stark an die EC1 Evo oder ASUS ROG Gladius. Sie haben einen hellen Klickton, sehr klaren Auslösepunkt und einen sehr geringen Hubweg. Alle Voraussetzungen für schnelle und viele aufeinander folgenden Klicks werden erfüllt. Die Seitentasten sind hingegen etwas weicher und dumpfer. Außerdem sind diese schwer voneinander zu unterscheiden, eine klarere Differenzierung wäre deutlich besser. Das Mausrad hat einen sehr geringen bis gar keinen Wiederstand und das Scrollen fühlt sich sehr weich an. Man hat fast kein Feedback, die Rasterung ist jedoch fein und man kann problemlos längere Seiten wechseln, oder je nach Spiel in die Karte rein oder rauszoomen.
In Sachen Präzision müssen wir nicht viel ergänzen, das meiste wurde bereits bei der V900 von VPro Gaming beschrieben. Daher verweisen wir an dieser Stelle zum Artikel. Was allerdings die Bedienung bezüglich der Mausform und der Gleitpads angeht, macht die VPRO V900 einen erwachseren Eindruck als die Ocelote. Die Argon Ocelote ist etwas schlanker, schmaler und leichtfüßiger, jedoch ist die Verarbeitung und Qualität der Konkurrenzmaus subjektiv besser. Kommen wir abschließend nun zum Fazit.





