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Test: Zowie EC1-A

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Geschrieben von Aliriza Tasdemir
Veröffentlicht: 19. Februar 2015

zowie ec1 a newsbildZowie setzt die Evolution der eigenen Produkte fort. Wir haben bereits über die Neuauflage des FK1 berichtet und lobten die kleinen jedoch nützlichen Verbesserungen. Einmal mehr hat der Hersteller die Anregungen und Kritk aufgenommen, was im Ergebnis nun in der EC1-A mündete. Zowie findet inzwischen immer mehr Liebhaber und haben sich nicht nur in der Professionellen eSport Szene durchgesetzt, sondern auch im heimischen Spielezimmer von Anwendern, die einfach eine unkomplizierte Maus bevorzugen. Welche Eigenschaften sich im Vergleich zum Vorgänger EC1 Evo verändert haben, klären wir in diesem Testbericht.

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Dieser Testbericht entstand mit freundlicher Unterstützung von Caseking.


Verpackung und Lieferumfang

Zowie hat die ohne hin schon sehr minimalistisch gestaltete Verpackung nochmals komprimiert. Die weiße Kartonage ist wesentlich schmaler geworden und auch das Innenleben ist viel einfacher verpackt. So finden standardmäßig die Maus, eine Bedienungsanleitung sowie ein Satz neuer Glide-Pads den Weg in den Karton. Außerdem ist ein ZOWIE Aufkleber mit an Board. Unschwer zu erkennen ist auch das neue Herstellerlogo.

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Technische Eckdaten:

 

Technische Daten *klicken zum Anzeigen*

 

Technische Daten
Typ: Optischer Sensor - AVAGO ADNS-3310
Farbe: Mattschwarz, LED Beleuchtung
Auflösung: 400/800/1.600/3.200 DPI
Lift-Of-Distanz 1,5 mm ca.
Abtastrate: 125, 500, 1000 Hz
Kompatibilität: Windows 8, 7, Vista, XP, 2000; Mac OS X ab v10.2
Anschluss: USB
Layout: rechtshändige Bedienung
Weitere Features: keine Treiber notwendig

Einer der sinnvollsten Erneuerungen ist der aktuelle optische Sensor (ADNS-3310) von Avago. Wir verweisen hier zum ZOWIE FK1 und FK2 Artikel, da wir dort den Sensor bereits genauer beschrieben haben. Im Vergleich zur EC1 Evo hat die neue Version jetzt schneller auslösenden Huano-Switches spendiert bekommen. Die Haupttasten der EC1-A haben einen leicht geringeren Widerstand und auch der Weg bis zum Auslösebefehl ist auch gefühlt kürzer. Bei der EC1 Evo war der Schaltpunkt erst später zu vermerken.

Das Tastengeräusch wurde ebenfalls angepasst und kommt nun etwas etwas dumpfer daher. Die Tasten der EC1-A sind etwas weicher und nicht mehr so knackig wie bei dem Vorgänger. Des Weiteren besitzt das Mausrad nun bessere Abstufungen, bei denen die Rasterung von 16 auf 24 erhöht wurde.  Die Oberfläche der EC1-A hat dieselben Eigenschaften wie die FK1 und FK2. Die Seitentasten sind nun etwas klarer und definierter eingestellt. Jedoch ist der Schaltpunkt immer noch etwas zu lang und schwammig. Man kann die Seitentasten am besten mit denen der SteelSeries Rival vergleichen, bei denen man recht tief reindrücken muss, bevor sie auslösen.  


 

Optik und Verarbeitung

Formbedingt hat sich zu dem Vorgänger Modelle nichts geändert. Die einzige optische bzw. haptische Veränderung ist die neue Oberfläche. Diese ist nun nicht mehr „Softtouch“, sondern ein harter Kunststoff der eine glatten und robusten Oberfläche besitzt. Beibehalten hat Zowie auch die Ergonomie für Rechtshänder. Durch die besondere Form fügt sich die Hand der Maus sehr angenehm an und man ist trotzdem nicht auf eine Haltetechnik beschränkt.

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Man kann die Maus in allen drei Stilen halten, was gleichzeitig auch das Besondere der Maus ist. Von vorne betrachtet verläuft sie nach nach links hin flach ab. Der Rücken verläuft relativ flach und wird zur Mitte hin etwas höher. Durch Taillierung findet der Daumen auch eine sehr angenehme Position. Die Unterseite ist auch unverändert geblieben. Der Sensor verfügt jedoch nun über keine Abdeckung mehr. 

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Praktischer Test

Die Maus wurde ausgiebig in verschiedenen Ego-Shootern getestet. Dabei kamen einige weitverbreitete Spiele zum Einsatz wie CS:GO oder Battlefield 4.Auch Programme wie Photoshop, Chrome und Microsoft Office wurden im Alltag auf Nutzerfreundlichkeit getestet. Getestet wurde die Maus auf einem SteelSeries Qck Stoff-Mauspad, einem ZOWIE GT-F Rough sowie auf einem SteelSeries 4D. Somit haben wir drei verschiedene Mauspads mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das GT-F Rough von Zowie zum Beispiel vereint die grobe Webstruktur-Merkmale mit Kunststoff auf einem Mauspads.

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Wie im technischen Teil bereits erwähnt, handelt es sich nur um geringe Verbesserungen, einige davon könnten auch von dem einen oder anderen User als „Verschlimmbesserung“ bezeichnet werden. Zum Beispiel die Eigenschaft der Hauptasten oder die Mausrad Rasterung.

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Nichtsdestotrotz fühlt sich die EC1-A etwas erwachsener und robuster an als der Vorgänger. Hat man den direkten Vergleich, so ist der Unterschied beider Sensoren deutlich merkbar. Jedoch ist es für einen, der bereits eine EC1-Evo besitzt ein nicht so großer Sprung. Beide Sensoren, der alte und der neue sind superpräzise und unverfälscht bei der Signalwiedergabe. In CS:GO macht der Sensor einen guten Job, schnelle, explosionsartige Bewegungen werden unverzögert und unverfälscht verarbeitet. Dank der neuen Huano-Switche lösen die Tasten flotter aus, was eine kürzere Reaktionszeit zur Folge hat. Durch die eindeutigere Rasterung hat man jetzt ein besseres Feedback, wann ein Befehl ausgeführt wird. Durch die feinere Rasterung von 16 auf 24 Stufen kann es schnell mal passieren, dass man ungewollt ein oder zwei Stufen überspringt.

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Die EC1-A kommt als sehr dynamische und flotte Maus daher, welche sich prima auf dem Mauspad hin- und herschieben lässt. Wie bereits weiter vorn im Text angesprochen, sind mehrere Haltestile mit der Maus möglich. Der sogenannte Palm- und Clawgrip sind dafür nur zwei Beispiele, welche sich mit der EC1-A wunderbar umsetzen lassen. In der Praxis war deutlich die sehr geringe Lift-Off-Distance von 1,5 bis 1,8 Millimeter wahrzunehmen.

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Für längere Office Arbeiten sollte man sich eventuell eine sekundäre Maus anschaffen. Man läuft ja auch nicht mit Fußballschuhen im Alltag herum. Nach einem harten Einsatz ist man doch froh darüber, gemütliche Schuhe anziehen zu können So ähnlich kann man es bei einer kompromisslos konzipierten Gaming-Maus beschreiben. Kommen wir abschließend nun zum Fazit.


 

Fazit

Abschließend können wir festhalten, dass Zowie auf jeden Fall richtig an die Sache ran geht. Statt ständig komplett neue Produkte zu entwickeln, bauen sie auf bereits sehr erfolgreiche Produkte auf und versuchen diese zu verbessern. Alternativprodukte sind aktuell recht rar gesät. Eine CM Storm Mizar oder SteelSeries Rival kommen der EC1-A am nähesten.

Die Änderungen an der ZOWIE EC1-A sind grundlegend richtig und positiv zu vermerken. Die robustere Oberfläche, der aktuellere Sensor und die etwas scheller auslösenden Switches an den Hauptsasten der Maus, verbessern das Produkt definitiv. Allerdings hat Zowie die Seitentasten komplett vernachlässigt und sollte diese unbedingt genauso knackig und direkt einstellen wie die restlichen Tasten. Des Weiteren sollte man wissen, dass die Maus nicht für längeren Einsatz im Office-Betrieb gedacht ist. Die EC1-A ist aktuell für 59,90 EUR unter anderem bei Caseking erhältlich.

 

Zowie EC1-A
optimierte FPS Maus für Enthausiasten, 19.02.2015

Testberichte Eingabegeräte Hersteller-Homepage Bei Caseking kaufen
Pro Contra zowie ec1 a 18 Kopie

+ gute hochwertige Verarbeitung
+ schnell auslösende Switche
+ Plug and Play (keine SW notwendig)
+ geringe Lift-Off Distanz
+ präziser Sensor
+ flexibel für verschiedene Halte-Stile

- Seitentasten zu weich

  

Dank der guten Gesamtperformance der Maus verleihen wir unseren Gold Award.

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