Praxistest
Gegenüber der Vengeance M65 bietet die RGB-Variante neben der RGB-Beleuchtung ein paar kleine Verbesserungen wie beispielsweise die Verschiebung des Mausrads oder der nun schwarze Aluminiumkörper. Die Grundausstattung ist schon wie zuvor sehr solide, das Design ist elegant und auch die Verarbeitung stimmt. Die Oberfläche ist angenehm matt und die Seiten sind wieder aus rauem Kunststoff.
Der Halt ist somit gegeben und wird hierbei mit der Verschiebung des Sniper-Buttons noch verbessert. Die Seitentasten sind stabil angebracht und geben einen guten Druckpunkt her. Das gesleevte USB-Kabel sieht erstens schick aus und lässt sich durch den Stoffüberzug leichter grade bringen. Zudem ist es so besser vor Beschädigungen geschützt.
Die LED-Elemente sind aufgeteilt in die Bereiche "Mausrad", "Profil-Switch" und "Logo". Die LEDs sind leuchtstark und kommen auch gegen direkte Lichteinstrahlung gut zurecht. Das Logo strahlt zudem auf das Mauspad und wird somit zu einer Art "Unterbodenbeleuchtung" am Heck. Lediglich die Beleuchtung unter dem Mausrad könnte noch deutlich stärker sein, um den Leuchtstrahl nach vorne besser zu betonen. Ansonsten ist die Beleuchtung schön gestaltet und bietet wie die K70 RGB eine große Farbauswahl und viele Möglichkeiten zur Personalisierung.
Gut kommt das Farbspiel besonders beim Profilwechsel herüber, bei dem sich das Kreiselement zwischen den DPI-Switches farblich nach dem Profil richtet. Wer sich vorher die Profile einrichtet, kann anschließend on-the-fly zwischen diesen hin und her wechseln. Das Mausrad ist griffig und läuft soweit flüssig. Wer gerne FPS-Games spielt, wird wahrscheinlich sehr auf das richtige Gewicht der Maus achten. Die drei Fächer auf der Unterseite können hierbei geöffnet und dessen Gewichte entnommen werden. Eine Änderung der Masse sorgt also auch an der Maus selbst für Personalisierung.
Insgesamt macht die M65 RGB also einen positiven Eindruck, denn Kritik gibt es am Produkt bisher keine. Lediglich die Software ist noch nicht so, wie sie sein sollte. Manche Farben sind noch nicht richtig programmiert, beispielsweise leuchtet das Logo "Lila", obwohl die Farbe "Blau" ausgewählt wurde. Die Mausradbeleuchtung strahlt zudem bei jeder Farbe zur Hälfte Weiß. Somit kommt die eigentliche Farbauswahl kaum zur Geltung. Hier besteht also noch Nachholfbedarf, aber man sagt ja so schön: "Was noch nicht ist, kann noch werden!". Also nicht abschrecken lassen, denn ansonsten ist der Treiber sehr ausführlich, gibt viele Einstellmöglichkeiten her und ist ein wichtiger Teil der Maus.
Die Maus an sich ist im Gesamtüberblick ein tolles Gerät und setzt den Standard in Sachen Funktionalität und Qualität vom Vorgängermodell fort. Es lassen sich keine Herstellungsfehler finden und die Qualität der Materialien ist wie zuvor auf höchstem Niveau. Die kleinen Änderungen und Verbesserungen wie beispielsweise die Änderung der Sniper-Taste, machen die M65 RGB noch mehr zur Gaming-Maus.
Software
Die Software ist die der K70 RGB sehr ähnlich, sie setzt ebenfalls auf die schon bekannten Kategorien Support, Beleuchtung und Profile. Der Unterschied ist, dass man hierbei in Sachen Makros und Beleuchtung nicht so viel personalisieren kann wie bei der Tastatur. Im Endeffekt gibt es zwei anpassbare LED-Bereiche, dazu kommen acht programmierbare Tasten. Natürlich gibt es auch die Einstellungen für die jeweiligen Profile und die DPI-Zahl. Das Spektrum reicht dieses Mal von 100 bis 8.200 DPI, der Vorgänger konnte noch auf bis zu 50 DPI runtergehen. Auch bei der RGB-Version kommt wieder Avago`s 9800 Lasersensor zum Einsatz, der für ordentlich Power unter der Haube sorgt und die Bewegungen sehr präzise an den Computer sendet. Die Software ist recht übersichtlich gestaltet, für die gesamten Funktionen muss man sich dennoch etwas einarbeiten.
Wie unsere finale Wertung zur M65 RGB von Corsair Gaming ausfällt, könnt ihr im Fazit auf der nachfolgenden Seite nachlesen.























