Praxistest
Die RGB-Variante der K70 bietet genau wie das Vorgängermodell ohne RGB-Switches eine tolle Verarbeitung. Das Aluminium auf der Oberseite gibt der Tatatur einen wirklich sehr edlen und Qualitativ hochwertigen Look. Zudem ist die K70 für eine mechanische Tastatur recht schlank gehalten, schwer ist sie dennoch. Die Gummifüße auf der Rückseite bieten einen optimalen Halt, wodurch das Keyboard nur sehr schwer in Bewegung kommt. Falls man die Handballenablage angesteckt hat, erhöht sich der Halt nochmals um einiges. Um bei der Ablage zu bleiben - auch sie ist gut verarbeitet, lässt sich ganz simpel an die Tastatur anheften und gibt dem Handballen einen angenehmen Platz zum Liegen. Die leicht gummierte Oberfläche führt außerdem zu einem besseren Halt der Hände auf der Tastatur und macht das Tippen so deutlich angenehmer. Wer es noch etwas griffiger möchte, sollte mal die Handballenablage der Qpad MK-80 ausprobieren. Jedoch besteht dort die Gefahr, dass die Halterungsclips sehr schnell abbrechen.
Die Kecaps, wie ebreits erwähnt, sind aus einem matten Kunststoff gefertigt, das der RGB K70 ein etwas schlichteres Aussehen verleiht als der normalen Variante. Auch sie sind gut verarbeitet, sehr stabil und wirken hochwertig. Erinnern tun uns die neuen Keycaps auch an die der Tt eSports Poseidon Z, die ebenfalls matt sind. Durch den schlichten Kunststoff kommt vor allem die Beleuchtung der LEDs besser zur Geltung als beim alten Modell. Zwar ist die alte K70 etwas heller und kräftiger von der Beleuchtung her, dafür wirken die LEDs bei der RGB K70 eher als eine "ganze Beleuchtung".
Das bedeutet nicht nur die Zeichen und Buchstaben werden beleuchtet sondern auch der Untergrund und die Freiräume zwischen den Switches. Das sorgt für einen flüssigeren Übergang zwischen den einzelnen Tasten und macht die Beleuchtung insgesamt etwas sanfter. Die Farben kommen besser zur Geltung und vor allem die Effekte sehen super aus. Man kann sich das Ganze etwas wie die Bildschirmrückbeleuchtung (Ambilight) von Phillips vorstellen. Der Übergang von Beleuchtung und Nicht-Beleuchtung wird somit viel fließender und angenehmer. Dennoch sind die LEDs- sehr leuchtstark, müssen aber bei direkter Lichteinstrahlung für genug Helligkeit kämpfen.
Ein wichtiger Vorteil bei der K70 in Verbindung mit den neuen RGB-Switches ist der Aufbau. Die Tasten liegen auf dem Aluminium und sind nicht in ein Gehäuse eingefasst, das die Beleuchtung eindämmen würde. Die LEDs kommen somit voll zur Geltung und Regenbogen- oder Matrix-Effekte sehen aus wie auf einem Bildschirm. Auch lobenswert - die Beleuchtung der Medientasten und Buttons oben rechts ist ebenfalls im RGB-Style. Effekte werden also auch hier abgespielt und geben der ganzen Tastatur den "Farbenmodus". Bei den Cherry-Switchen her gibt es unserer Meinung nach, auf das Tippen bezogen, keinen merkbaren Unterschied zum normalen MX Red Switch. Lediglich der matte Kunststoff verleiht den Keycaps eine bessere Griffigkeit, womit man die einzelnen Tasten besser trifft. Das bedeutet Schreibfehler werden seltener. Beim Spielen machen die Red auch eine gute Figur, denn die Eingaben kommen präzise und schnell am PC an.
Corsair hat mit der K70 RGB eine verbesserte K70 auf den Markt gebracht, die nicht nur neue Keycaps mit sich bringt, sondern vor allem den wunderbaren Treiber und die bunten Switches. Unser vollständiges Fazit findet ihr nach den Beleuchtungseffekten.
Beleuchtungseffekte
Als Nutzer kann man die Beleuchtung und die Effekte selber im Treiber einstellen oder kreiren. Wer es jedoch etwas einfacher haben mag, der schaut ins Corsair-Forum und sucht sich im K70 RGB Unterthread ein von einem anderen K70-Nutzer exportiertes Profil raus. Diese kann man downloaden und anschließend im Treiber importieren.
Wir haben einige Effekte ausprobiert - aber seht einfach selbst. Ermöglicht werden diese Effekte durch die neuen MX RGB RED, für die Corsair bis Ende 2014 einen Exklusivrecht hat.



















