Der äußere Eindruck
Die Optik und Haptik eines Produktes spielen beim Kauf häufig eine entscheidende Rolle. Lässt man sich einzig durch das Äußere beeindrucken kann es passieren, dass die technischen Eigenschaften völlig außer Acht gelassen werden. Die Entscheidung für das Produkt könnte so im Nachhinein bereut werden. Ist die Optik jedoch nicht der ausschlaggebende Fakt für die Wahl einer SSD erhält man unter Umständen einen Mehrwert an anderer Stelle, zum Beispiel beim Zubehör oder bei der Qualität der einzelnen Bauteile.
Wir gehen bei der SX910 davon aus, dass wir genau so ein Konzept vorliegen haben. Das Gehäuse wirkt robust und insgesamt stabil, es besteht aus gebürstetem Blech wie wir es bei so manchem Standardgehäusen kennen. Andere Hersteller wie Kingston, OCZ oder Mach Xtreme setzen dagegen häufig auf Aluminium. Dass sich der äußere Eindruck im Vergleich zu diesen stark unterscheidet lässt sich nicht schönreden. Ein Klopfen auf das Gehäuse der SSD von ADATA bringt ein blechernes Geräusch hervor, wodurch erst einmal der Eindruck entsteht eine günstige Alternative in den Händen zu halten. Dazu kommt das (in Relation gesehen) geringe Gewicht. Der Unter- und Oberteil des Gehäuses sind deutlich voneinander zu unterscheiden, da an der Unterseite zwischen ihnen eine reichlich tiefe Fuge ringsum zu erkennen ist.
Wie bereits erwähnt sagen die äußeren Eigenschaften nichts über die Leistung der SSD aus. Im Falle der SX910 spielt ihr das geringe Gesamtgewicht sogar zu, denn im Notebook untergebracht ist jedes eingesparte Gramm gern gesehen. So wiegt sie im Vergleich zur recht robusten Kingston HyperX 3K (97 g) mit nur 68 g etwa ein Drittel weniger. Das ist schon ein enormer Unterschied, wenn man bedenkt, dass wir uns in der Gewichtsklasse bis 100 g bewegen.





