Unser Datenträger Testsystem für die Messungen
Um die Corsair Force MP600 richtig testen zu können, musste der Unterbau getauscht werden. Das ASUS Prime B350-Plus wurde durch das MSI MEG X570 ACE und der AMD Ryzen 3 1300X durch den AMD Ryzen 7 3700X ersetzt. Dieser Wechsel wurde zunächst beibehalten, da die Änderungen zum vorherigen Plattform nur gering ausfallen.
Cache- und Temperatur-Test
Da der Hersteller davon sporicht, dass die SSD an Leistung verliert, wenn die Beleuchtung synchronisiert wird, wurde das natürlich getestet. Pustet ein Lüfter ziemlich direkt auf den Datenträger, dann kommt es zu keinem Zeitpunkt zu Temperaturproblemen. Beim Vollschreiben mittels HD Sentinal blieb die SSD bei maximal 44 °C stehen. Im zweiten Anlauf wurde die Beleuchtung deaktiviert und der Test nach einer Abkühlphase erneut durchgeführt. Am Ende des Schreibens konnte ein Wert von 60°C abgelesen werden und es kam immer noch nicht zu einbrüchen bei der Schreibleistung. Der Kühler verrichtet seinen Job also zufriedenstellend. Anders sieht es aber aus, wenn die Beleuchtung aktiviert wird. Hier steigt die Temperatur etwas steiler an und endet auch nicht bei 60°C. Nach etwas mehr als 6min bzw. ~750GB geschriebenen Daten erreicht sie 67°C und erleidet ihren ersten Einbruch. Doch hier stoppt der Anstieg nicht. Beim Erreichen von 68°C, was nach weiteren ~30s bzw. ~60GB eintrat, sackt die Schreibrate noch eine Stufe weiter ab. Sie bremst dann zwar weiter ein, aber die Temperatur sank nicht. Maximal wurde sie 69°C heiß, was wieder nach ~60GB der Fall war. Ein weiterer Anstieg konnte dann nicht mehr verzeichnet werden, allerdings war das Laufwerk dann auch komplett gefüllt. Insgesamt eigentlich ein sehr gutes Ergebnis.
Der pseudo SLC-Cache zeigte sich ziemlich identisch zur Corsair MP510 960GB. Bei dieser ist er mit 24GB beziffert, was im Test auch nachvollzogen werden konnte. Bei der Viper VPR100 RGB wird er zwar nicht angegeben, allerdings ließ auch hier sich ein Wert von ~25GB ermitteln. Für viele ANwendungen ist das meist schon genug, allerdings konnte bspw. die XPG Spectrix S40G mit einem besonders großem Cache punkten.







