Fazit
Die Corsair Force MP510 960GB folgte etwa ein Jahr auf die MP500, da diese nicht wirklich konkurrenzfähig war bzw. nicht in der selben Liga spielte wie die ausgeguckte Konkurrenz. Das änderte sich mti der MP510 mehr oder weniger schlagartig. Die Änderungen an der NVMe SSD betrafen den Controller und auch NAND. Mit dem Phison E12 statt E7 sind schon theoretisch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. Der Wechsel von 2D MLC zu 3D TLC NAND bringt zumindest schon einmal eine Kostenersparnis, da technisch pro Fläche mehr Kapazität geboten wird. Bei der Geschwindigeit muss es nicht unbedingt etwas gebracht haben. So ist auch Corsair mehr oder minder dazu gewzungen einen SLC-Cache anzuwenden. Dieser beträgt bei der MP510 mit 960GB 24GB und sollte für die meisten Fälle damit ausreichend dimensioniert sein, sodass Datentransfers wirklich flott erfolgen. Dabei macht es auch keinen Unterschied, wie hoch der Füllstand der SSD ausfällt. Anders sieht es bei der Temperatur aus. Die MP510 kommt komplett ohne Kühlelement aus, nicht einmal der Kupfersticker (siehe MP300) wurde hier verbaut. Hat man ein Mainboard mit Kühler, sollte man diesen schon einsetzen um ein Drosseln zu unterbinden. Mit fünf Jahren Garantie und einer TBW von 1,7PB kann die SSD auch als haltbar bezeichnet werden.
Die insgesamt hohe Performance der SSD schlägt sich dabei nicht einmal beim Preis nieder. Mit aktuell ~120€ ist sie die günstigste NVMe SSD dieser Leistungsklasse. Insgesamt lassen sich zu den langsameren M.2 PCIe Laufwerken auch nur ~10% sparen, sodass man sich überlegen sollte, ob man die paar Euro mehr nicht in dieses Laufwerk investieren will.
Corsair Force Series MP510 960GB | ||
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+ Sehr schnell in allen Disziplinen | - kleiner Hitzkopf | |






