Unser Datenträger Testsystem für die Messungen
Um die Corsair Force MP600 richtig testen zu können, musste der Unterbau getauscht werden. Das ASUS Prime B350-Plus wurde durch das MSI MEG X570 ACE und der AMD Ryzen 3 1300X durch den AMD Ryzen 7 3700X ersetzt.
Damit die SSD im Testbetrieb nicht aufgrund einer thermischen Überlastung an ihre Limits stößt, ist ein 92mm Noctua Lüfter vor diesre platziert. Mit dessen Frischluft wurde zu keinem Zeitpunkt eine höhere Temperatur als 48°C gemessen. Ohne Kühlungsmaßnahmen erreicht die SSD dann doch ihre thermische Grenze. Das war allerdings schwer zu loggen, da die SSD den Temperatur-Sensor deaktivierte bzw. nicht auslesen ließ, sobald eine Belastung mit AIDA64 Engineer einsetzte. Direkt nach dem Abschalten des Tests wurde dieser wieder erkannt und spuckte ~68°C aus. Anhand des Verlaufs des Diagramms können zwei Vermutungen angestellt werden. Zum einen gibt es einen leicht Sprung nach ~16% und einen weiteren nach ~50%. In beiden Fällen wäre das Verhalten gut bzw. sehr gut. Denn 16% würden schon ~150GB und 50% beinahe 500GB entsprechen, bis das Drosseln beginnt. Im Alltag sollte man davon also nicht viel spüren.
Auch der pseudo SLC Cache sollte unter die Lupe genommen werden. Hierzu wurde der Datenträger sequientell beschrieben und dabei die Geschwindigkeit geloggt. Anhand des Graphen konnte erkannt werden, dass nach knapp über 20GB geschriebenen Daten die Leistung einbricht. Das passt zur Spezifikation des SLC Caches, welcher laut Hersteller 24GB fassen soll (beim 960GB Modell).






