Fazit
Wie man den Benchmarks entnehmen konnte, fürchtet die Corsair Force MP600 im vorliegenden Testfeld zum Testzeitpunkt keine Konkurrenz. In beinahe allen Disziplinen kann sich das PCIe 4.0 NVMe Laufwerk durchsetzen und setzt sich dabei stellenweise mit beachtlichem Vorsprung ab. Das war aufgrund der Spezifizierung aber auch so zu erwarten. Immer vorausgesetzt ist dabei natürlich, dass man auch über den passenden Unterbau verfügt. Bei der Wahl des Mainboards muss man nicht einmal darauf achten, ob ein M.2-Kühler verbaut ist oder nicht. Denn die MP600 verfügt bereits über ein einen ausreichend dimensionierten. In keiner der verschiedenen Testszenarien konnte das Laufwerk an sein Temperaturlimit getrieben werden. Will man jedoch einen Kühler des Mainboards nutzen, ist das auch kein Problem. Denn das Konstrukt lässt sich entfernen.
Ob man solch hohe Transferraten wie es die MP600 liefert auch wirklich benötigt, sollte jedem selbst überlassen sein bzw. wollen wir an dieser Stelle diese Entscheidung sicherlich nicht abnehmen. Wer viel Daten hin und her schiebt, wird sich über jedes Plus an Übertragunsrate freuen. Den Casual-Gamer wird es nicht wirklich tangieren. Auf der anderen Seite ist die MP600 mit 1TB Kapazität schon mit 1,8TB TBW und 1,7mio Stunden MTBF ausgeschrieben. Man könnte also fast fünf Jahre lang täglich 1TB Daten schreiben. Damit könnte sie also auch noch kommende Systeme überleben.
Kritik kann man an der Corsair MP60 eigentlich nicht äußern. Der Preis von ~220€ für das 1TB Laufwerk ist stolz. Gegenüber der MP510 mit 960GB muss man beinahe 100€ Aufpreis zaheln, Unter den aktuell erhältlichen PCIe 4.0 SSDs ist die Corsai Force MP600 jedoch die günstigste. Erwerben kann man die SSD direkt bei Amazon.
Corsair Force Series MP600 1TB | ||
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+ sehr viel Leistung in allen Bereichen | - | |






