Benchmark: Lesen und Schreiben unter Praxisbedingungen
Zur Ermittlung der Schreib- und Leserate unserer Teilnehmer verwenden wir das Tool robocopy. Dieses nützliche Programm, welches eine Komponente von Windows darstellt, ermöglicht sehr präzise Auswertungen der Kopiervorgänge. Neben der benötigten Dauer wird außerdem die Transferrate sehr genau ausgegeben, sodass am Ende zumindest die menschlichen Messfehler ausgeschlossen werden können. Für den Test haben wir das command "robocopy C:\Quelle E:\Ziel /e /copyall" angewendet. Da robocopy inkrementelle Kopien anfertigt muss nach jedem Durchlauf das Ziel gelöscht werden, damit es anschließend ganz neu erstellt wird.

Bei den Lesewerten kann die Samsung T1 nicht wie erwartet die Konkurrenz hinter sich lassen. So positioniert sich die T1 hinter dem Corsair Voyager GTX (128GB), SanDisk Extreme Pro (128GB) und Kingston DT HyperX 3.0. Bei der Schreibleistung offenbart sich dann das Potential der verbauten SSD und die Samsung T1 stampft die (USB-Stick) Konkurrenz in den Boden – ein Vergleich mit Äpfel und Birnen. Gemessen an der Leistung ohne Berücksichtigung der verbauten Technik, stimmt unsere Aussage aber.

Auf Grund der Ausrichtung des Produkts haben wir uns dazu entschieden, von weiteren Benchmarks aus dem bisher angewandten Testparcours abzusehen. Die ermittelten Werte geben einen recht guten Eindruck der machbaren Leistung ab. Synthetische Benchmarks würden sich zwar im vorderen Testfeld einordnen, bringen in der Praxis aber nichts. Kommen wir nun abschließend zum Fazit.





