Benchmark: ATTO
SandForce-Controller einer SSD beispielsweise beherrschen eine ausgezeichnete Komprimierung, was die Ergebnisse bei diesem Benchmark sehr gut aussehen lässt. Kommen allerdings nur schlecht komprimierbare Daten ins Spiel, wie das bei den meisten Anwendungen im Alltag der Fall sein dürfte, brechen die Ergebnisse ein und fallen auf ein "normales Niveau". Die Hersteller sind geneigt sich bei ihren Angaben auf die Messwerte des ATTO Benchmarks zu beziehen. Wie so oft spricht man an dieser Stelle von Maximalwerten oder benutzt eine "bis zu"-Floskel. Es genügt also nicht sich einzig und allein auf diese Werte zu verlassen. Der ATTO lässt sich als synthetischer Tests einordnen und stellt theoretische Ergebnisse bereit, die unter Idealbedingungen erreicht werden können.
Die Vorgehensweise des Benchmark ist kurz erklärt: In unserem Fall wird eine 256 MB große Datei mit einer Arbeitstiefe von 4 (gleichzeitige Anfragen an den Datenträger) geschrieben und anschließend gelesen. Die verwendeten Blockgrößen liegen dabei zwischen 0,5 und 8192 KB. Bei kleinen Blockgrößen werden erfahrungsgemäß geringere Transferraten als bei großen Blockgrößen erreicht. Weitere Infos zu diesem Benchmark kann man auf unserer Datenträger Testsystem Seite nachlesen.
Im ATTO-Bench zeigt sich ein durchwachsenes Bild. Die Ergebnisse im Lesebereich sind, dank verbauter SSD, weit oberhalb der Leistungsfähigkeit einer gewöhnlichen HDD wiederzufinden. Beim Schreiben wird dieser Eindruck wieder relativiert und die WD Black² fällt hinter die Seagates SSHD zurück.
HD Tune
In HD Tune wird die Leistung der HDD nochmal deutlicher aufgezeichnet. Anfangs zwar noch auf gutem SSD-Niveau, fällt sie später dann aber stark ab, bis sich der Durchsatz auf "gewöhnlichem" HDD-Niveau eingependelt hat.








