Vorwort
Stetig steigender Speicherbedarf in allen Bereichen treibt Festplattenhersteller dazu an immer höhere Kapazitäten auf gleichbleibend großen Medien zu realisieren. Da die Begehrlichkeiten in Sachen Geschwindigkeit gleichermaßen wachsen, sind die Entwickler geradezu gezwungen diesem Bereich ebenfalls die nötige Aufmerksamkeit entgegenzubringen.
Seit wenigen Jahren versuchen Festplattenhersteller wie Seagate, Western Digital und Toshiba mit sogenannten Solid State Hybrid Drives (SSHD) den Markt zu revolutionieren und die Vorteile einer HDD mit denen eines Halbleiter-Speichers in einem herkömmlichen Festplattengehäuse zu vereinen. Dabei nutzen sie die hohen Kapazitäten und die Langlebigkeit von Magnetscheiben von HDDs einerseits und die extrem schnellen Schreib- und Leseraten sowie Reaktionszeiten von NAND-Speicher andererseits. Beide Speichertechnologien intelligent miteinander kombiniert führen dazu, dass die Schwächen der jeweils anderen Technologie möglichst aufgehoben werden.
Seagate mit Hauptsitz in Kalifornien, nimmt bei der Entwicklung von SSHDs mächtig viele Ressourcen in die Hand, was sich anhand der Veröffentlichungen von SSHDs in den letzten Jahren zeigen lässt. So war Seagate nebst Samsung bereits 2007 mit der ersten Lösung einer eigenen HDD mit NAND-Speicher vertreten. In den Jahren 2010 bis 2014 stieß Seagate mit weiteren Modellen und SSHD-Generationen voran und macht die SSHD heute zu einer kostengünstigen und konkurrenzfähigen Speicherlösung mit Halbleiter-Technik. Unsere Grafik demonstriert das mal an Hand eines Zeitstrahls: