Benchmark: IOmeter (12h)
In Anbetracht dessen, dass Ergebnisse in bisherigen Benchmarks nur noch gering auseinander gehen und eine Einschätzung der Qualitäten nicht immer ganz leicht ist haben wir uns für die Aufnahme eines weiteren Benchmark entschieden, der zudem über eine Dauer von 12 Stunden durchgeführt wird. Die größten Schwächen und Unterschiede zwischen den Laufwerken zeigen sich derzeit in der Schreibleistung, weshalb wir diese explizit in Augenschein nehmen werden.
Wir verwenden für diesen Test das Programm IOmeter, um die Abnahme der Anzahl von Schreiboperationen deutlich zu machen. Da Hersteller lediglich die maximalen IOPS ihrer Produkte angeben und nicht an der Darstellung der Operationen auf Dauer interessiert sind wollen wir diese für unsere Leser sichtbar machen. Es wird sich schnell zeigen, ob den Laufwerken frühzeitig die Puste ausgeht oder ob die Leistung über einen längeren Zeitraum gehalten werden kann.
Dabei sei erwähnt, dass diese Werte relativ theoretisch zu betrachten sind, da im Alltag derartig starke Belastung nach genau unserem Schema wahrscheinlich nicht anzutreffen sind.
Der Test läuft so ab, dass für die Dauer von 12 Stunden in fünf Minuten Intervallen zufällige Daten mit der Größe von 4 KB geschrieben werden. Die Arbeitstiefe (QD) beträgt dabei 64, was die Anzahl gleichzeitiger Operationen bedeutet.
Die SSD Modelle von OCZ sind für ihre hervorragenden Schreibraten bekannt, was zum Großteil auf den aktuellen und hauseigenen Controller Indilinx Barefoot 3 und den 19 nm NAND-Speicher von Toshiba zurückzuführen ist. Dass dieses Gespann im Vergleich zu einem Modell mit beispielsweise SandForce Controller dazu führt alle anderen aktuellen SSDs in den Schatten zu stellen zeigt sich in der hier gezeigten Kurve. Wir haben zum Vergleich die aktuelle ADATA XPG 910 gemessen. Die Unterschiede sind mehr als deutlich.





