Kandidat 2: MX Technology MX-LX 64 GB
MX Technology gilt als der Designer unter den Speicher-Riesen. Kein anderer Hersteller legt so viel Wert auf cooles Aussehen seiner Produkte und bedient sich dabei namhafter Künstler, um neben der Leistung auch durch Aussehen auf seine Produkte aufmerksam zu machen. Bislang durften wir eine SSD von Mach Xtreme Technology Inc. aus Taipei, Taiwan unter die Lupe nehmen und waren sehr entzückt von dieser. Nun liegt uns ein USB 3.0 Stick mit dem kurzen aber einprägsamen Namen MX-LX vor, der sich in diesem Roundup behaupten darf. Im Portfolio von MX Technology ist dieser der leistungsstärkste Vertreter unter den Modellen mit 64 GB Speicherkapazität.
Technische Daten
| Modell: | MXUB3MLX-64G |
| Verfügbare Kapazitäten: | 8GB/16GB/32GB/64GB/128GB |
| Abmessung (L x B x H): | 57 x 17 x 7,5 mm |
| Gewicht: | 8,5 g |
| Systemvoraussetzungen: | Windows 2000, XP, Vista, 7, 8, Mac OS X 10.x |
| Leistung (gem. Hersteller): | bis zu: 220 MB/s (Lesen); 65 MB/s (Schreiben) (64 GB Modell, ATTO) |
| Herstellergarantie: | 2 Jahre |
Unser Eindruck
Der MX-LX kommt mit einer sparsamen Verpackung daher. Sie besteht aus einem stabilen Karton, der beidseitig nett gestaltet ist und alle nötigen Informationen zum Produkt enthält. Auf der Vorderseite befindet sich eine stabile Kunststoffkappe, die auf der Pappe geklebt den Stick unter sich beherbergt. Auf diese Art kann der Stick rundum (ausgenommen die Rückseite) besichtigt werden, während er noch in der Verpackung steckt.
Entsprechend einfach lässt sich der Stick entnehmen, indem man die Pappe und die Kunststoffkappe trennt. In den Händen hält man einen leichten und recht klein dimensionierten USB Stick, der von funkelnd blauem Aluminium ummantelt ist. Die Oberfläche fühlt sich matt an und wirkt sehr stabil. Die Vorderseite ist mit dem eigenen Namen „MX-LX“ bedruckt, die Rückseite zeigt die Internetadresse zur Webseite „MX-TECHNOLOGY.COM“. Nur das geschulte Auge wird den Aufdruck auf dem Stecker bemerken und aus dem darauf befindlichen Code „AD133164G“ die Speicherkapazität ableiten können.
Am Ende des Sticks befindet sich eine Öse, die im Betrieb rot leuchtet (Status: bereit) oder blinkt (Status: arbeitet). Diese Öse ist für den Schlüsselbund allerdings nicht geeignet, da sie 11 mm in der Breite misst. Ein Band sollte aber ohne Probleme durchpassen, da die Öffnung etwa 2 x 2 mm groß ist. Der Stecker an der Vorderseite ist durch eine Kappe geschützt, die sich für den Betrieb abnehmen lässt. Die Erfahrung zeigt, dass die Kappe im Laufe der Zeit verloren geht, wenn man nicht gut auf sie aufpasst.
Leistung
Der Hersteller gibt für seine 64 GB Variante eine Leistung von 220 MB/s beim Lesen und 65 MB/s beim Schreiben an. Die eigenen Angaben auf der Webseite enthalten jedoch ein paar Fehler und auch die Messergebnisse weichen von unseren ab – zum Positiven für den MX-LX. Wir haben ein 3,5 GB großes ISO-Image auf den Stick geschrieben und stellten fest, dass er statt der 65 MB/s sogar ca. 95 MB/s unter realen Bedingungen schafft. Dieselbe Datei gibt der MX-LX in nur 17 Sek. wieder, was einer Rate von ca. 206 MB/s entspricht. Damit übertrifft er die angegebene Größe in Schreibrichtung gewaltig und hält den Wert in Leserichtung nahezu ein.
Den Mix aus JPEG- und NEF-Dateien (je etwa 4 MB bzw. 10 MB groß) nimmt der kleine Blaue in 79 Sek. auf, was der Datenrate von ca. 51 MB/s entspricht. Schneller gibt er diese Dateien wieder her, und zwar in zügigen 26 Sek. Dies kommt einer Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 154 MB/s nahe. Bleibt uns die MP3-Dateien mit einem Volumen von 2 GB als Vergleichsmittel heranzuziehen. Dabei ist der MX-LX in Schreibrichtung richtig flott und absolviert diese Aufgabe binnen 33 Sekunden. Er legt somit knapp 61 MB/s zurück. Auch die Leserichtung zeigt sich mit ca. 143 MB/s von der besten Seite.





