Praxistest
Das Cloud II wird einfach an den USB-Port des Rechners angeschlossen und ist nach einer kurzen automatischen Installation funktionsbereit. Für den Klang zeigen sich Zwei 53mm-Neodym-Treiber verantwortlich, die zudem virtuellen 7.1 Klang erzeugen können.
Getestet wurde mit folgenden Titeln:
- Slipknot – Duality
- Tuxedo – Number One
- Whitney Houston – I Will Always Love You
- Chet Faker – Talk Is Cheap
- Claptone – No Eyes
- Battlefield 4
- Diablo 3
- FIFA 14
- Star Wars Episode I - Pod Race
- Dark Knight
- Diverse 7.1 Testsounds
Das Kingston HyperX Cloud II liefert im musikalischen Bereich eine hervorragende Leistung ab, die in der Preiskategorie um die 100€ im obersten Bereich anzusiedeln ist. Sowohl härtere Nummern von Slipknot als auch Funknummern von Tuxedo liegen dem Cloud II sehr gut und überzeugen durch ein klares Klangbild sowie gut abgestimmten, satten Bässen. Auch die Höhenfrequenzen erlauben sich keinen Patzer wenn Whitney Houston ihre Powerballade herausschmettert. Ebenso angenehm klingt übrigens das Saxophonsolo, welches mit einem warmen Sound aus dem Headset tönt. Auch bei Talk is Cheap und No Eyes macht das Cloud II eine mehr als solide Figur und überzeugt erneut mit guten Tiefenfrequenzen, warmen Stimmen und einer breiten Klangbühne auf der sich alle Frequenzen schön positionieren.
Auch im Gamingbereich macht das Cloud II viel Spaß. Battlefield 4 wird vor allem mit eingeschaltetem 7.1 Sound zu einem actionreichen Erlebnis. Leider wird bei der Erzeugung des Surround-Klangs an den tieferen Frequenzen gedreht, was der Klangkulisse etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Ohne 7.1 Sound haben die Games aber ausreichend Wumms und das Cloud II liefert auch bei diversen klanglichen Finessen aus Diablo 3 eine gute Leistung ab. Wer Stadionathmosphäre beim Spielen von FIFA auf dem heimischen Sofa braucht, kann sich mit dem Cloud II direkt hineinversetzen lassen. Eben "mittendrin statt nur dabei".
Auch wer Filme mit dem Headset schauen möchte, erhält einen guten Sound und der 7.1 Klang hat eine gute räumliche Darstellung. Natürlich ist der erzeugte Surround-Klang nicht mit einem "echten2 zu vergleichen, doch das Pod Race machte Spaß beim schauen und die 7.1 Testsounds wurden zufriedenstellend wiedergegeben. Aber auch die düstere Athmosphäre Gotham City's wird klanglich schön untermalt.
Fernbedienung
Am Zwei Meter langen Verlängerungskabel befindet sich eine anclipbare Fernbedienung um das Headset zu steuern. Neben dem Volumen- und Mikrofonreglern, wird hier durch einen Druck auf die 7.1 Taste der Surroundsound aktiviert. Seitlich befindet sich ein Schieberegler um das Mikrofon Stumm zu schalten. Hier hat Kingston aufgerüstet und die klapprige Bedienung des Vorgängers durch eine robustere ausgetauscht, welche zudem deutlich besser und intuitiver zu bedienen ist.





