Kopfhörer Praxistest
Das Sennheiser G4me Zero wird über die 3,5mm Klinken Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon verbunden und ist dank einfachem Plug & Play sofort funktionsbereit. Um den vollen Funktionsumfang zu überprüfen haben wir das Headset nicht nur im Gaming-, sondern auch im Musik- und Filmbereich getestet.
Mit folgenden Titeln wurde getestet:
- Battlefield 4
- CS:GO
- Diablo 3
- Metallica – The Unforgiven
- Peter Fox – Stadtaffe
- Claptone – No Eyes
- Star Wars Episode 1 - Pod Race
- Dark Knight
Eins sei vorweg gesagt, wer ein Headset zum professionellen Zocken sucht ist mit dem Sennheiser G4me Zero gut beraten. Die Kopfhörer liefern einen sehr sauberen klaren Sound, der aber klar Höhenlastig gewählt wurde. Die Bassfrequenzen sind nur leicht wahrzunehmen und sind uns ein Tick zu weit rausgedreht. Für Profi-Gamer ist dies aber mit Sicherheit von Vorteil, da so die kleinsten Geräusche besser ausgemacht werden können. Im Höhen und Mittenbereich macht das G4me Zero eine solide Figur und überzeugt uns abgesehen vom Bass mit einer wunderbaren Frequenzabstimmung und sehr präzisem Klang.
Beim Zocken klingen Schüsse und Explosionen auf Grund der schwachen Bassfrequenzen leicht plastisch und wirken etwas unecht. Der geringe Bass sorgt aber auch für eine bessere Ortung, welche für ein Stereoheadset sehr gut funktioniert. Im CS:GO verhält sich das Headset ähnlich und beweist das es für Gelegenheitszocker nicht gemacht wurde. Auch wer Diablo 3 hin und wieder spielt, wird von den Soundeffekten enttäuscht sein, da einfach das gewisse Etwas durch den Bass erzeugt wird, welcher hier leider stark untergeht.
Ähnlich verhält es sich bei den Musiktiteln. Es klingt wirklich alles sehr klar und sauber und die Frequenzbereiche erlauben sich keine Patzer, doch der Sound ist nichts für Bassfreunde. Die Filme sind zwar alle super Verständlich und klar, die Effekte kommen aber auch hier nicht wirklich zur Geltung.
Wer auf professionellem Niveau Zockt ist hier vollkommen an der richtigen Adresse, wenn es darauf ankommt jede Kleinigkeit klar und deutlich raus zu hören. Der schwache Bass sorgt beim Spielen für eine stärkere Konzentration auf das wesentliche und verringert die Ablenkung durch, in die Ohren drückende, Bässe. Die Ortung in den getesteten Games gelang uns ohne Probleme, da die 50mm-Neodym-Treiber hier wirklich gute Arbeit leisten. Auch die Abschirmung zur und von der Außenwelt funktioniert durch die geschlossene Bauweise und den Ohrumschließenden Hörern hervorragend. Für Profi-Gamer und die, die es werden wollen genau das richtige, Musik und Filmfanatiker sollten jedoch lieber einen Blick auf Produkte wie de QPAD QH-85 oder das Func HS-260 werfen.





