Impressionen
Beim Karton zeigt man sich wie gewohnt. Rot gepaart mit Schwarz steht ein weiteres Mal Pate bei Creative`s Verpackung. Darin enthalten sind die Soundkarte, ein kleines Benutzerhandbuch sowie eine Treiber-CD. Große Wunder sollte und darf man bei dem anvisierten Kaufpreis auch nicht erwarten.
Die im low-profile-Format gefertigte PCI-Express-Soundkarte kommt mit einer PCIe-x1 Schnittstelle daher und muss folgerichtig auf das Mainboard aufgesteckt werden. Wie man erkennen kann, wurde auf der Audigy FX „lediglich“ ein Realtek ALC898-Soundchip verbaut, wie man ihn relativ häufig auch schon auf Mainboards findet. Jetzt werden sich an dieser Stelle viele Leute fragen, warum man dann diese Karte kaufen sollte? Creative begründet dies mit den vielen, teilweise Software (SBX Crystalizer, SBX Surround, SBX Bass) basierten Features, die dem Anwender mit der Audigy FX zur Verfügung stehen. Des Weiteren kommt ein hochwertiger D/A-Wandler (24 Bit, 192 kHz bei der Wiedergabe) mit 106 dB Rauschabstand und einem 600-Ohm-Kopfhörerverstärker daher. Einen „vollwertigen“ 5.1 Surround-Support preist der Hersteller ebenfalls mit an.
Nichtsdestotrotz hinterlässt die Creative Audigy FX einen sehr hochwertigen Eindruck. Das PCB und deren einzelne Komponenten wurden sehr sauber auf die Platine verlötet. Ein Front-Panel-Stecker wurde ebenfalls untergebracht, sowie die einzelnen Klinkenstecker farblich markiert um eine Surround-Anlage anschließen zu können.
Praxistest
Creative propagiert mit der Sound Blaster Audigy FX einen „erstklassigen“ Sound. Diese Aussage muss natürlich erst einmal relativiert werden. Angesichts des Anschaffungspreises von circa 25 Euro (Preisvergleich, Stand März 2014) und den integrierten Features, handelt sich es vielmehr um eine alternative Soundlösung die für all diejenige interessant sein kann, deren PCs noch schlechter ausgestattet sind.
In der Praxis gibt es im Grunde genommen nicht sehr viel zu berichten, da sich klanglich im Vergleich zum klassischen OnBoard-Sound kaum Besserung einstellt. Viel tiefgreifender wirken sich da schon die Einstellungsmöglichkeiten der mitgelieferten SoundBlaster Software aus. Wider erwarten lässt sich damit erstaunlich viel Klangpotential herauskitzeln. Zwar entspringen all die Änderungen bzw. Optimierung emulierter Natur, was in der Praxis aber keine Rolle spielen sollte. Wer sich eine Karte in diesem Preissegment zulegt, der wird mit den Ergebnissen zufrieden sein. Sound-Fetischisten sind hier natürlich vollkommen falsch aufgehoben.
Das so genannte SBX-Prostudio bietet mehrfach die Möglichkeit, den ALC898-Chip über seine Fähigkeiten hinaus zu betreiben. So kann man unter anderem einen Surround- oder 3D Effekt simulieren oder gar die Stimme dahingehend optimieren, dass bei etwaigen Skype-Gesprächen Umgebungsgeräusche besser gefiltert werden. Gerade die klanglichen Optimierungen sind als verhältnismäßig gut anzusehen, stehen jedoch in keinem Vergleich mit anderen „High-Modellen“. Kommen wir zum Fazit.









