Fazit
Mit dem G.Skill Trident Z Neo hat der Hersteller eine RAM-Serie präsentiert, welche sich besonders an die Nutzer einer AMD Ryzen CPU richten soll. Dass dies einiges bringen kann, demonstriert der G.Skill Trident Z Neo DDR4-3600 CL14 deutlich. Der RAM kann in den synthetischen Benchmarks schon sehr gute Werte zeigen, welche aber sicherlich nicht von besonderem Interesse sind. Viel interessanter ist aber, dass er im Spiele-Benchmark in Kombination mit dem AMD Ryzen 7 3700X für deutlich mehr FPS sorgt, als die anderen Kits. Dabei hängt er andere Kits mit noch strafferen Timings oder höheren Taktraten ab, da eine gelungene Kombination aus beidem programmiert wurde. Das Binning des RAM scheint aber so auf Messersschneide erfolgt zu sein, dass OC kaum möglich war. Mehr Takt bei den selben Timings war bspw. nicht stabil betreibbar. Auch war es nicht möglich, den RAM auf dem alten System mit Zen+ CPU mit dem XMP betreiben zu können.
Der Nutzer erhält aber nicht nur eine sehr hohe Serienleistung, sondern auch einen sehr hochwertig verarbeiteten Arbeitsspeicher. Die Heatspreader sind weit mehr als nur dünne Bleche oder Optik-Gimmiks. Optisch kann er durch die Beleuchtung aber ebenfalls punkten. Dass man sie mit verschiedener Software ansteuern kann, ist nützlich. Es wäre aber noch cooler, wenn man die einzelnen Module unabhängig voneinander ansteuern könnte.
Aktuell liegt der Preis des vorliegenden Kits bei ~300 € (stand 31.08.21). Mangels Konkurrenz mit genau dieser Kombination aus Takt und Timings, lässt er sich nur schwer einordnen. Die einzig anderen Kits von TeamGroup bewegen sich aber in dem selben Preisrahmen. Insgesamt handelt es sich um ein Top-Produkt, das den Gold Award verdient hat. Bei Amazon ist das Kit ebenfalls zu haben.
G.Skill Trident Z Neo DDR4-3600 32GB







