AMD: Hersteller deutet Open-Source-Zukunft von FSR 4 an

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Geschrieben von Sven Brückner
Veröffentlicht: 04. Februar 2026
  • Grafikkarten
  • AMD FSR 4.0

AMD hat erneut angedeutet, dass FidelityFX Super Resolution 4 langfristig als Open-Source-Projekt erscheinen könnte. Anlass sind Aussagen von Andrej Zdravković während einer Fragerunde auf der CES, in der AMDs Wunsch nach möglichst offener Entwicklung betont wurde. Konkrete Zusagen machte das Unternehmen zwar nicht, verwies jedoch darauf, dass Offenheit ein zentrales Ziel bleibe.

 

 

 

Hintergrund der Diskussion ist ein Vorfall aus dem August 2025. Damals tauchten Teile des FSR-4-Quellcodes kurzfristig im offiziellen FidelityFX-SDK auf GitHub auf. AMD bestätigte später, dass es sich um eine unbeabsichtigte Veröffentlichung handelte und entfernte die Dateien wieder. Zu diesem Zeitpunkt standen sie jedoch unter der MIT-Lizenz, die weitreichende Nutzungsrechte erlaubt, solange der Lizenzhinweis erhalten bleibt. Kopien, die in dieser Phase erstellt wurden, behalten diese Rechte weiterhin, was eine vollständige Rücknahme praktisch unmöglich macht.

FSR 4 Open Source Titel

Bildquelle: Erstellt mit getimg.ai

Eine mögliche Open-Source-Freigabe bedeutet jedoch nicht automatisch, dass FSR 4 offiziell auf älteren Radeon-Generationen unterstützt wird. Zwar konnten Modder die Technik bereits auf RDNA-2- und RDNA-3-Grafikkarten zum Laufen bringen, allerdings mit spürbaren Leistungseinbußen. Sollte AMD nur Teile des Codes freigeben, läge die Anpassung weiterhin bei der Community, inklusive Optimierung und langfristiger Wartung.

AMD FSR REDSTONE VC 6

Bildquelle: AMD

Gerade für Besitzer von RX-6000- und RX-7000-Grafikkarten wirkt die Situation ernüchternd. Neue Funktionen wie Redstone positioniert AMD klar für RX-9000-Modelle, während ältere Serien in den Wartungsmodus überführt wurden. Eine transparente Abgrenzung zwischen technischen Einschränkungen und strategischen Entscheidungen fehlt bislang.

Asus Prime RX 9070 XT OC 16GB

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Zum Vergleich steht auch Nvidia in der Kritik. DLSS 4.5 stellt höhere Anforderungen und bringt auf RTX-20- und RTX-30-Karten Nachteile mit sich. Nvidia erlaubt jedoch weiterhin die Auswahl verschiedener Modellversionen und kommuniziert offen die Vorteile neuer Hardware. Ob AMD mit einem offenen FSR-4-ähnliche Flexibilität schafft, bleibt vorerst offen.

 

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