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Telegram kurz aus App-Store entfernt: Apple nennt Grund

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Geschrieben von Sven Brückner
Veröffentlicht: 04. August 2026
  • Apple
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Telegram ist am Montagabend weltweit für kurze Zeit aus dem Apple-App-Store verschwunden, wie unter anderem Reuters berichtet. Neue Downloads waren vorübergehend nicht möglich. Bereits installierte Versionen der Messenger-App funktionierten jedoch ohne Einschränkungen weiter. Wenig später stellte Apple Telegram wieder im App Store bereit und erklärte den Hintergrund der Maßnahme.

 

Nach Angaben des Unternehmens wurde die Anwendung vorübergehend entfernt, nachdem bei einer Überprüfung Inhalte entdeckt worden waren, die gegen die strengen Richtlinien des App-Stores zu Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs verstoßen. Apple erklärte: „Wir haben Telegram kurzzeitig aus dem App-Store entfernt, nachdem unsere Überprüfung Inhalte festgestellt hatte, die gegen unsere strengen Richtlinien zum Verbot von Material über sexuellen Kindesmissbrauch verstoßen. Die App wurde anschließend wiederhergestellt, nachdem der Entwickler die Inhalte umgehend entfernt und den verantwortlichen Nutzer gesperrt hatte.“

Telegram Apple Titelbild

Bildquelle: Erstellt mit getimg.ai

Telegram bestätigte den Vorfall ebenfalls. Nach Unternehmensangaben wurde das beanstandete Material entfernt und das betroffene Konto dauerhaft gesperrt. Der Messenger verweist auf eine Null-Toleranz-Politik gegenüber entsprechenden Inhalten. Eigenen Angaben zufolge hat Telegram im laufenden Jahr bereits nahezu 338.000 Gruppen und Kanäle wegen entsprechender Verstöße gesperrt.

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Bildquelle: tracebits

Die zeitweilige Entfernung erinnert an einen ähnlichen Fall aus dem Jahr 2018. Damals hatte Apple den Messenger ebenfalls vorübergehend aus dem App-Store entfernt. Erst nachdem zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt worden waren, wurde die Anwendung wieder freigegeben. Telegram zählt mit nach eigenen Angaben mehr als einer Milliarde monatlich aktiven Nutzern zu den größten Messenger-Diensten weltweit. Neben der aktuellen App-Store-Sperre steht der Dienst in mehreren Ländern unter verstärkter regulatorischer Beobachtung. Behörden beschäftigen sich unter anderem mit dem Umgang der Plattform mit illegalen Inhalten und deren Moderation.

 

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