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Geekbench 7: Größtes Update mit KI- und CUDA-Benchmarks

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Geschrieben von Sven Brückner
Veröffentlicht: 29. Juli 2026
  • Geekbench 7

Primate Labs hat Geekbench 7 veröffentlicht und damit die bislang umfangreichste Überarbeitung seines plattformübergreifenden Benchmarks vorgestellt. Die neue Version steht für Windows, Linux, macOS, Android und iOS bereit. Für Privatanwender bleibt Geekbench 7 kostenlos nutzbar, während die Pro-Version bis zum 6. August mit einem Einführungsrabatt angeboten wird

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Eine der größten Änderungen betrifft den Mehrkerntest: Statt jede Aufgabe automatisch auf sämtliche CPU-Kerne zu verteilen, orientiert sich Geekbench 7 künftig am Verhalten realer Anwendungen. Programme, die in der Praxis nur wenige Threads nutzen, werden auch im Benchmark entsprechend ausgeführt. Nach Angaben von Primate Labs soll dies ein realistischeres Bild der tatsächlichen Systemleistung liefern.

Geekbench7 Primate Labs Titel

Bildquelle: Primate Labs

Darüber hinaus erweitert Geekbench 7 seine Medien-Workloads. Neu hinzu kommen Tests für die AV1-Videokodierung bei Videokonferenzen, die Audiokomprimierung mit dem Opus-Codec sowie die gleichzeitige Audio- und Videodekodierung inklusive Live-Untertiteln mithilfe des Sprachmodells Whisper von OpenAI. Die neuen Szenarien sollen typische Anwendungen wie Videotelefonie, Streaming und Medienwiedergabe besser abbilden.

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Bildquelle: Primate Labs (Screenshot)

Auch Spieler profitieren von einer Neuerung: Ein neuer Physiktest auf Basis der Jolt-Physics-Engine soll die CPU-Leistung in physikintensiven Spielszenen genauer messen. Gleichzeitig wurden die Foto-Tests erweitert. Dazu zählen komplexere Bildbearbeitungen sowie die Unterstützung moderner Formate wie JPEG XL und DNG.

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Bildquelle: Primate Labs (Screenshot)

Bei den GPU-Benchmarks rücken neben Spielen verstärkt KI- und Kreativanwendungen in den Vordergrund. Geekbench 7 misst unter anderem KI-gestützte Bildskalierung, Gesichtsverfolgung in Echtzeit, Hintergrundunschärfe für Videokonferenzen, RAW-Bildverarbeitung, Video-Farbkorrekturen mit LUTs, Pathtracing und Fluidsimulationen. Neu ist außerdem die Unterstützung von Nvidias CUDA-Schnittstelle. Damit lassen sich GeForce- und RTX-Grafikkarten künftig auch über die in vielen professionellen Anwendungen und KI-Programmen genutzte API vermessen. Ergänzend wurden sämtliche Datensätze modernisiert, um größere Dateien und komplexere Arbeitsabläufe aktueller Software besser abzubilden.

 

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