Bei XMG und SCHENKER stehen Änderungen an den Preisen ihrer Notebooks und Konfigurationen bevor. Nach Angaben des Herstellers sollen die Anpassungen ab dem 3. Dezember 2025 im bestware-Konfigurator greifen. Besonders betroffen sind Aufpreise für Arbeitsspeicher und SSDs. Bei einzelnen Geräten sollen außerdem Basispreise sowie CPU- und GPU-Optionen angepasst werden.
Hintergrund sind deutlich gestiegene Kosten für DRAM und NAND-Flash. Als wesentlichen Faktor nennt der Hersteller die zunehmende Nachfrage nach Speicher für KI-Systeme. Speicherproduzenten verlagern Kapazitäten unter anderem auf HBM und Server-DRAM. Dadurch steht weniger Produktionsvolumen für klassische PC-Komponenten zur Verfügung.
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Aktuelle Marktdaten stützen diese Entwicklung. TrendForce prognostizierte bereits Ende Oktober 2025 für das vierte Quartal einen Anstieg der Preise für konventionellen DRAM um 18 bis 23 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gleichzeitig sollte die starke Nachfrage aus Rechenzentren den Speichermarkt weiter belasten
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Bei XMG und SCHENKER kommt eine Änderung der Basisausstattung hinzu. Die meisten Modelle sollen künftig standardmäßig mit 32 statt 16 GB DDR5 ausgeliefert werden. Vorgesehen sind zwei 16-GB-Module anstelle von zwei 8-GB-Modulen. Ausgenommen ist unter anderem die XMG-EVO-Serie. Je nach Notebook sollen weiterhin Konfigurationen mit bis zu 96 oder 128 GB verfügbar sein.
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Damit kann der neue Grundpreis auf den ersten Blick deutlich höher ausfallen. Ein Teil des Aufpreises entfällt jedoch auf die verdoppelte Speicherkapazität. Der Hersteller begründet die Umstellung damit, dass 8-GB-DDR5-Module derzeit ein schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Bereits bestätigte Bestellungen bleiben von den Änderungen unberührt. Sie werden zum Preis des Bestellzeitpunkts abgewickelt. Die neuen Preise gelten ausschließlich für danach aufgegebene Bestellungen.
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Auch nach dem Ende der Black Deals sind einzelne Aktionen möglich. Für das Jahr 2027 schließt der Hersteller allerdings Angebote unterhalb des Black-Deals-Preisniveaus aus. Die Entwicklung bei Speicherpreisen setzte sich nach der angekündigten Anpassung weiter fort. TrendForce erwartete für das erste Quartal 2026 zunächst einen Anstieg der konventionellen DRAM-Vertragspreise um 90 bis 95 Prozent. Für NAND-Flash wurden 55 bis 60 Prozent prognostiziert.
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