Nvidia erweitert seine PC-Plattform um RTX Spark. Im Mittelpunkt steht der Superchip N1X, der eine Blackwell-RTX-GPU mit einer Grace-CPU verbindet. Die Desktop-Ausführung verfügt über 6.144 GPU-Kerne und 20 CPU-Kerne. Als gemeinsamer Speicher stehen bis zu 128 GB LPDDR5X zur Verfügung.
Anders als bei klassischen PCs teilen sich Prozessor und Grafikkarte dabei einen gemeinsamen Speicherpool. Nvidia gibt für die Plattform eine maximale KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop bei FP4 an. Zum Einsatz kommen Tensor-Cores der fünften Generation sowie Nvidias NVLink-C2C-Verbindung zwischen CPU und GPU. Unterstützt werden außerdem CUDA, DLSS 5, Reflex 2 und PCI Express 5.0.
Bildquelle: Nvidia (Screenshot)
Ein konkretes System hat ASUS mit dem ProArt GR1X vorgestellt. Der Mini-PC misst lediglich 150 × 150 × 51 Millimeter und kommt damit auf ein Volumen von rund 1,1 Litern. Neben bis zu 128 GB Unified Memory sind zwei M.2-Steckplätze für PCIe-5.0- und PCIe-4.0-SSDs vorhanden. Zur Ausstattung gehören obendrein 10-Gigabit-Ethernet, Wi-Fi 7 und HDMI 2.1.
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Beim Arbeitsspeicher spielt die gemeinsame Nutzung eine zentrale Rolle. Nvidia nennt als mögliches Einsatzgebiet lokale Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern. Auch große 3D-Szenen mit mehr als 90 GB Speicherbedarf sollen sich lokal bearbeiten lassen. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, nicht um unabhängige Messungen.
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Neben dem GR1X setzt ASUS auch beim ProArt P14 und P16 auf RTX Spark. Weitere Hersteller haben entsprechende Geräte angekündigt. Nvidia nennt unter anderem Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI, während Acer und Gigabyte später folgen sollen. Die ersten RTX-Spark-Laptops und kompakten Desktop-PCs sollen im Oktober 2026 erhältlich sein. Für den ProArt GR1X nennt ASUS derzeit noch keinen konkreten deutschen Verkaufspreis.
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