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NVIDIA: Keine Hardware mehr für Endkunden?

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Geschrieben von Sven Brückner
Veröffentlicht: 24. Juni 2026

Nvidias Auftritt auf der Computex 2026 hat vor allem wegen der Aussagen von Firmenchef Jensen Huang für Diskussionen gesorgt. Im Mittelpunkt der zweistündigen Keynote standen nicht klassische PCs oder Grafikkarten, sondern KI-Agenten, Rechenzentren und die wirtschaftliche Bedeutung künstlicher Intelligenz.

 

 

 

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielten mehrere Aussagen Huangs zur zukünftigen Ausrichtung der Branche. So erklärte der Nvidia-Chef: „Früher haben wir CPUs für Menschen gebaut. Diese CPU ist für Agenten gebaut.“ Gemeint sind damit KI-Systeme, die künftig eigenständig Aufgaben übernehmen sollen. Ebenfalls mehrfach betonte Huang den wirtschaftlichen Wert von KI-Rechenleistung. Dabei fiel unter anderem die Aussage: „Rechenleistung ist jetzt Umsatz. Rechenleistung ist Profit.“ Nvidia verknüpfte in seiner Präsentation den Ausbau von Rechenzentren direkt mit der Erzeugung sogenannter Tokens, also den Recheneinheiten moderner KI-Modelle.

GTC 2025 VERA RUBIN 

Bildquelle: Nvidia

Die Aussagen sorgten insbesondere deshalb für Diskussionen, weil menschliche Anwender und klassische Nutzungsszenarien während der Präsentation nur eine untergeordnete Rolle spielten. Stattdessen lag der Fokus auf Produktivität, Skalierung und den wirtschaftlichen Möglichkeiten großer KI-Infrastrukturen.

Neben den KI-Themen stellte Nvidia auch eine neue Hardware-Plattform vor. Unter dem Namen RTX Spark plant das Unternehmen ARM-basierte Windows-Notebooks, bei denen sowohl CPU als auch GPU aus eigener Entwicklung stammen. Die Plattform basiert auf der Blackwell-Architektur und soll lokale KI-Anwendungen direkt auf dem Gerät ausführen können.

Nvidia wieder auf Kurs 

Bildquelle: Erstellt mit getimg.ai

Angekündigt wurden Systeme mit bis zu 128 Gigabyte Unified Memory und einer Speicherbandbreite von 300 Gigabyte pro Sekunde. Zu den Hardware-Partnern zählen unter anderem Acer, Asus, Dell, Gigabyte, HP, Lenovo und MSI. Auch Microsoft arbeitet an einem eigenen Gerät auf Basis der Plattform. Die ersten RTX-Spark-Notebooks sollen nach Angaben von Nvidia im Herbst erscheinen. Konkrete Leistungswerte oder Preise nannte das Unternehmen bislang nicht.

 

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