Garmin hat die Existenz des bislang unangekündigten Fitness-Trackers CIRQA offenbar versehentlich bestätigt. Nach Angaben von Geeky Gadgets, tauchte das Gerät auf der rumänischen Supportseite des Unternehmens kurzzeitig als kompatibel mit der Funktion „Gesundheitsstatus“ auf.
Der Eintrag wurde zwar wenig später entfernt, gilt jedoch als erste offizielle Bestätigung des Wearables. Bereits zuvor hatten Markenanmeldungen, Zertifizierungen und Hinweise aus dem Handel auf ein neues Produkt hingedeutet. Den bisherigen Informationen zufolge setzt Garmin bei CIRQA auf ein Design ohne Bildschirm. Statt eines integrierten Displays sollen sämtliche Gesundheitsdaten über die Garmin-Connect-App ausgewertet werden. Dieser Ansatz könnte eine längere Akkulaufzeit ermöglichen und richtet sich an Nutzer, die ihre Gesundheitsdaten ohne permanente Ablenkung erfassen möchten.
Bildquelle: Screenshot TechAvid (Youtube)
Zur erwarteten Ausstattung zählen mehrere Sensoren für die Gesundheitsüberwachung. Genannt werden Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Blutsauerstoffmessung sowie die Erfassung der Hauttemperatur. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf einen EDA-Sensor. Dieser misst die elektrodermale Aktivität der Haut und könnte eine detailliertere Analyse des Stressniveaus ermöglichen.
Bildquelle: Garmin
Ein integriertes GPS soll CIRQA nach bisherigem Stand nicht besitzen. Für die Aufzeichnung von Strecken wäre deshalb die Verbindung mit einem Smartphone oder einem anderen Garmin-Gerät erforderlich. Die Synchronisierung der Daten soll über die Garmin-Connect-App erfolgen, die gleichzeitig als zentrale Plattform für Auswertungen und Gesundheitsstatistiken dient.
Die versehentliche Veröffentlichung reiht sich in mehrere Hinweise auf einen bevorstehenden Marktstart ein. Neben Markenanmeldungen wurden bereits Zulassungen bei Behörden sowie Einträge im Handel entdeckt. Garmin selbst hat sich bislang weder zum Gerät noch zu einem möglichen Erscheinungstermin oder Preis geäußert. Mit seinem minimalistischen Konzept würde CIRQA in einem Marktsegment antreten, das bereits von bildschirmlosen Fitness-Trackern geprägt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Erfassung von Gesundheitsdaten sowie die Analyse von Erholung und Stress.
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