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Test: MOVA Rover X10 - High End Poolsauger

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Geschrieben von Marcel Büttner
Veröffentlicht: 06. Juli 2026

Mova Rover X10 newsEin weiterer Sauger für die Pool-Saison 2026 steht im Fokus. Mova hat in diesem Jahr gleich mehrere Modelle vorgestellt, mit dem Mova Rover X10 hat das Unternehmen einen hochpreisigen Reiniger im Portfolio, der sehr funktions- und leistungsstark sein möchte. Wir haben uns das Gerät genau angesehen und getestet.

 

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MOVA, bekannt aus dem Saugroboter-Segment und vielen weiteren Bereichen, erweitert in 2026 jetzt auch das Portfolio im Bereich der Poolroboter – ein mehr als schlüssiger und nachvollziehbarer Schritt. Im Aufgebot hat man den hier vorgestellten Diver A10 als Midrange-Modell, darüber positioniert man noch den High End Pool-Reiniger Rover X10 – der zugleich mit einer UVP von 2500 Euro daherkommt. Unser Testgerät hat ein Preisschild von 700 Euro vorzuweisen, was selbstredend immer noch recht viel ist, in dem angedachten Segment aber noch als okay einzustufen ist.

Auch hier steht das Thema KI groß im Fokus, aber nicht ganz so stark und zugleich prominent wie beim deutlich umfangreicher ausgestatteten Rover X10 oder den erst kürzlich getesteten Aiper Scuba V3 (zum Artikel).

Unser Testmodell, der Diver A10 hat bekanntlich eine UVP von 700 Euro beworben. Sonderangebote sind aktuell noch nicht platziert, hier sollte man dennoch die Augen offenhalten. Die KI-gestützte Navigation mit automatisierten Reinigungsplänen und einer mehrstufigen Filtration soll hier mit dem größten Benefit darstellen. Selbstredend sind in der App auch wieder zahlreiche Reinigungs-Presets vorhanden, also für jeden Einsatzzweck die passende Vorlage, aber dazu im weiteren Verlauf des Beitrages dann mehr.

Mova Rover X10 01 Mova Rover X10 02 

Die MOVA-App bietet noch weitere Einstellungsmöglichkeiten rund um die Wahl des Pools, des gewünschten Reinigungsprogramms und auch eine Reinigungsauswertung in Form von Zahlen und Daten. Insgesamt bietet das Gerät acht personalisierte Reinigungsmodi, die man auch am Sauger direkt auswählen kann. Ebenfalls lässt sich ein nach Tagen und Zeiten definierter Reinigungsplan in der App hinterlegen. Die Akkukapazität fällt ausreichend groß aus, sodass der Sauger im Becken verbleiben kann und mehrere Reinigungsprozesse absolviert. Ein weiteres Highlight stellt auch das „Parken“ am Beckenrand dar, wenn die Reinigung abgeschlossen ist. Dabei bewegt der Sauger sich hinauf zur Wasserlinie und lässt sich bequem aus dem Pool entnehmen.

Mova Rover X10 12

Die KI-Navigation agiert mit optischen Sensoren, oder besser gesagt, einer Kamera. Die verbaute, dynamische Belichtungssteuerung soll die Auswirkungen von Lichtschwankungen in verschiedenen Tiefen minimieren. Das Ergebnis: Eine gründliche Reinigung von flachen bis zu tiefen Bereichen.

Geeignet ist der Sauger für alle möglichen Pool-Arten (Beton, Fiberglas, Vinyl und Fliesen). Im Testumfeld wurde das Gerät in einem Vinyl-Aufstell-Pool getestet, der mit seinen Rundungen für Geräte dieser Art nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist.

Die empfohlene Beckengröße beträgt 180 m² - eine Akkuladung (7800 mAh) soll bis zu 240 Minuten ausreichen. Der Diver A10 bringt ein Gewicht von 9 Kilogramm auf die Waage – zum Vergleich: Die abermals größeren Top-Modelle (mit Skimmer-Funktion) wiegen im Schnitt bis zu 12 Kilogramm. Die reine Filterleistung wird mit bis zu 22 m³ pro Stunde angegeben. Ein mittelgroßer bis größerer Pool wird als bequem mit einer Akkuladung gereinigt. Auf der nächsten Seite geht es dann mit den Detailbetrachtungen des Gerätes weiter.

 

Funktionen im Überblick
 Bezeichnung  MOVA Rover X10
Maße  540 x 460 x 320 mm
Saugleistung  38 m³ / Stunde
Gewicht  15,8 Kg
Schmutzbehälter  Ja / herausnehmbar - 5 L
Akkuleistung  6 bis 12 Stunden
Ladedauer  6,5 Stunden
Reinigungsfläche  bis zu 500 m²
Reinigungsbereiche  Boden, Poolwände, Wasserstandslinie, Flachbereich
Steuerung  Mova App mit:
 
 • Reinigungsmodi wählbar
 • Poolart wählbar
 • Reinigungsplan / Zeitplan
 • KI-Navigation
Pooltyp geeignet  • Fiberglas
 • Beton
 • Mosaikfliesen
 • Vinyl (Aufstellpool)
sonstiges  • Hinderniserkennung unterwasser
 • magnetisches Ladegerät
 • Boje für Unterwassernavigation
 
Preis  2499,- EUR (UVP)
Garantie  2 Jahre Garantie
Hersteller-Homepage  https://de.mova.tech/

 

 


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Weitere Detailansichten

Das Design ist für diese Gerätekategorie gewöhnlich proportioniert und sieht im Vergleich zu manch anderen Modellen sehr dezent wie auch gut durchstrukturiert aus. Allerdings fällt der X10 doch sehr groß aus, dass sollte man immer mit bedenken. Markant sind auch die seitlichen Bürsten, die gerade bei der Reinigung der Wasserkante zum Tragen kommen sollen. Die Farbgebung ist sehr kontrastreich und im bekannten „Mova-Farbstyle“ gehalten.

 

Wie alle Geräte dieser Art wird der Sauger auch mit großen, äußeren Gummiketten angetrieben. An der Front befinden sich große Saugwalzen mit groß dimensionierten Lamellen, die den Dreck im Wasser aufsammeln sollen. Dank der Größe und auch der weichen bzw. flexiblen Gestaltung können im Zweifel auch kleine Unebenheiten überfahren werden, ohne dass sie direkt Schaden nehmen. Die äußeren „Ketten“ sind ebenfalls angenehm weich ausgeführt, sodass auch der Freigabe für einen Vinyl-/Aufstellpool nichts im Weg steht.

Mova Rover X10 05

Ein sehr feines Detail hat MOVA hier installiert, was man erst beim genauen Hinsehen erkennt: Kleine Abstandsräder an den Seiten ermöglichen eine nahtlose Reinigung im Becken, ohne dass das Gerät direkt daran entlangfahren muss und ggf. Schaden an den Wänden verursacht. Jene geben auch etwas nach, vergleichbar wie ein Dämpfer am Fahrwerk eines Autos – also ein nettes Detail.

Mova Rover X10 05

Auf der Oberseite sitzt der große 360 Grad LDS-Sensor. Dieser rotiert (ähnlich wie ein Radargerät – nur eben mit Laserstrahlen) und tastet auf diese Weise die Umgebung nach Hindernissen und Wänden ab. In Summe will man damit die Navigation deutlich verbessern. Direkt daneben befinden sich die Auslassdüsen. Sehr prominent zu erkennen ist auch die Optik in Form der Kameralinsen, die für die Navigation im Wasser zuständig sind.

Auf der Unterseite findet man zudem auch das große „Einsaugloch“, das mittels Gummilippe in einer Art Rückschlagventil ausgeführt ist. Schmutz wird eingezogen, hat aber keine Chance mehr, herauszukommen. Dank der großen Dimensionierung können hier auch problemlos größere Gegenstände wie Laubblätter eingesammelt werden.

Mova Rover X10 08

Ein Display hat der Sauger nicht, dafür eine Indikatorleuchte sowie zwei Steuertasten, die vollkommen ausreichend sind und den „einfachen“ Charakter in der Handhabung untermauern wollen. Die verschiedenen Reinigungsmodi können selbstredend auch ohne App angesteuert werden. Dazu ist mehrmaliges Drücken notwendig und man kann durch die vier Presets durchwählen. Leuchtindikatoren untermauern die Auswahl dann letztlich.

Mova Rover X10 09 

Den Zugriff zum Schmutzbehälter nach dem Öffnen des leicht zugänglichen Deckels auf der Oberseite. Im Anschluss kann das großdimensionierte Netz mittels Griffes einfach herausgenommen und gereinigt werden. Das Netz ist sehr feinmaschig und hat zusätzlich noch ein zweites spendiert bekommen, das zusätzlich mit einer Art Stoffummantelung versehen ist. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Die Filterleistung ist noch einmal um ein Vielfaches höher, wie wir gleich auf der nächsten Seite sehen werden.

Mova Rover X10 13

Vergleichsweise aufwendige Filterstruktur mit gewisser "Saugkraft"

Mova Rover X10 14

Geladen wird der Sauger ganz gewöhnlich mit einem externen Netzteil, das man an einen zusätzlichen Ständer anschließt. Somit ist der Sauger gut und sicher aufgebockt und wird ohne direkten Ladeanschluss mit Strom versorgt. Der Prozess selbst dauert etwas mehr als sechs Stunden. Der Stecker selbst wird auch dazu benutzt, die Boje mit aufzuladen. Hier muss man den Stecker allerdings direkt anklemmen.

Kommen wir auf der nächsten Seite zum Wichtigsten, der Reinigungsleistung.

 


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Praxistest & Saugleistung

Vorneweg: Die knapp 16 Kilogramm sind keinesfalls ein Leichtgewicht, weil ja bekanntlich auch noch die Wassermenge im Gerät hinzukommt. Dem sollte man sich bewusst sein. Der X10 ist für Beckenarten aller Art geeignet, oder konkreter gesagt, aller Materialien. Ist der Pool zu klein, kann das Gerät schnell überdimensioniert erscheinen. Beim Material selbst gibt Mova Fiberglas, Beton, PVC, Edelstahl, Mosaikfliesen oder, wie ihn vermutlich die meisten haben werden, einen Vinyl-Aufstell-Pool . Unabhängig von der Poolart ist auch die Form entscheidend, denn hier können ebenfalls alle erdenklichen Versionen gereinigt werden. Also rund, oval, rechteckig oder sogar etwas kompliziert, das Gerät soll damit ohne Probleme klarkommen – jedenfalls in der Theorie.

Mova Rover X10 15

Die Vorgehensweise in der Praxis ist denkbar einfach: Man startet den Sauger, auf der App erscheint ein Befehl, dass man ihn ins Wasser lassen kann. Nach einer kurzen „Sondierung“ seiner neuen Örtlichkeit beginnt das Gerät mit dem ausgewählten Reinigungsprogramm. In der Regel wird eine App-Steuerung ab diesem Zeitpunkt nutzlos, da Unterwasser keine Funkwelle (Bluetooth) übertragen werden können. Dafür liefert Mova die extra Boje mit, die per Infrarot die Steuerbefehle übermitteln soll. Eine ähnliche Vorgehensweise haben wir auch schon beim Dreame Z1 Pro gesehen, der mit einer speziellen Fernbedienung daherkommt.

Mova Rover X10 16

Der Ansatz der extra Boje beim Mova Sauger ist klasse, allerdings war es im Praxistest nicht möglich, die Verbindung zwischen Sauger und dem Sender herzustellen. Die Boje, welche auf der Wasseroberfläche schwimm, agiert über das hiesige WLAN-Netz. Hier muss natürlich darauf geachtet werden, dass genügend Sendeleistung vorhanden ist – was im Test selbstverständlich gegeben war. Allerdings war es auch nicht möglich, wenn beide Geräte nebeneinander lagen, miteinander zu verbinden.

Mova Rover X10 16

Grundsätzlich soll es damit möglich sein, den Sauger zu steuern und Informationen zu erhalten, an die man sonst nicht kommt. Der Schwimmer übermittelt auch die Wassertemperatur, die zusätzlich auch auf einem Display angezeigt wird. Aber kommen wir einmal zum Sauger und seiner Leistung selbst.

Mova Rover X10 18

Die Reinigungsabläufe innerhalb des Beckens erfolgen nach einer systematischen Vorgehensweise, können aber auch mit Hilfe von „KI“ variieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das Gerät Schmutzintensität erkennt und dahin gehend die Fahrweise anpasst. Das verlinkte Video gibt dazu ein wenig Aufschluss, wie sich der X10 im Wasser verhält. Erst wird konsequent in einer Reihe systematisch abgefahren und in zweiter Instanz noch einmal über Kreuz die zweite Richtung, sodass man ein perfektes Reinigungsergebnis erzielt. Das gilt natürlich nur für den Bodenbereich. Ist die Wandreinigung mit aktiviert, verschiebt sich der Roboter clever zur Seite, sodass es keine ungereinigten Stellen mehr gibt.

Mova Rover X10 23 

Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist es auch möglich, dass man gezielt die Wasserkennlinie reinigt. Bei Ablagerungen, die schon länger im Material vorhanden sind, Verfärbungen oder Kalkresten sollte dies nicht ausreichen. Bei oberflächlichen Verunreinigungen agiert der X10 aber auch hier tadellos. Was hier bei dem Gerät auffällt, ist das ruhige und gediegene Bewegen des Saugers. Vergleichbare Geräte sind im Pool etwas „ruppig“ unterwegs. Vergleichen kann man dies in etwa mit Saugrobotern aus dem Wohnbereich, auch hier wird die Navigation immer besser. Wer möchte, der kann auch nur die Oberfläche reinigen lassen. Hier kombiniert der Rover X10 einen Oberflächenskimmer, man spart sich also ein zweites Gerät. Diese Aufgabe macht er gut und solide, es steht auch ein Kombiprogramm zur Verfügung, in dem man dieses auswählen kann.

Wenn das Gerät seinen vorher hinterlegten Prozess abgeschlossen hat, fährt der Sauger in die Position, die in der App hinterlegt wurde. Er bläst dann wie ein U-Boot aus und bleibt an der Oberfläche (aber nur einen gewissen Zeitpunkt von ca. 10-15 Minuten). Eine Meldung auf der App kommt selbstverständlich auch.

Die Reinigung von Treppen innerhalb von Pools stellt für viele Geräte dieser Art eine Herausforderung dar. Die Stufen selbst müssen eine gewisse Mindestgröße (in der Tritttiefe) vorweisen, damit ein Sauger hinaufklettern kann. In unserem Testszenario, also einem weiteren GFK-Pool neben dem bekannten PVC-Aufstellbecken, mühte sich der X10 ab und schaffte es nicht, hinaufzuklettern. Im Zeitraffer-Video ist auch entsprechend eine Sequenz mit vorhanden. Bei deutlich größeren Stufen sollte das kein Problem darstellen. Grundsätzlich muss man auch sagen, dass die Navigation in einem größeren und ggf. weniger „runden“ Becken einfacher von Statten gehen dürfte, da der X10 auf „Masse“ ausgelegt ist.

 

Wenn das Gerät seinen vorher hinterlegten Prozess abgeschlossen hat, fährt der Sauger in die Position, sodass er zum Teil aus dem Wasser ragt. Das hat auch den Vorteil, dass er an die App eine Statusmeldung senden kann, da ja WiFi- oder Bluetooth wieder zur Verfügung stehen.

Die Reinigung von Treppen innerhalb von Pools stellt für viele Geräte dieser Art eine Herausforderung dar. Die Stufen selbst müssen eine gewisse Mindestgröße (in der Tritttiefe) vorweisen, dass ein Sauger hinaufklettern kann. In unserem Testszenario, also einem weiteren GFK-Pool neben dem bekannten PVC-Aufstellbecken, mühte sich der X10 ab und schaffte es nicht, hinaufzuklettern. Im Zeitraffer-Video ist auch entsprechend eine Sequenz mit vorhanden. Bei deutlich größeren Stufen sollte das kein Problem darstellen. Grundsätzlich muss man auch sagen, dass die Navigation in einem größeren und ggf. weniger „runden“ Becken einfacher von Statten gehen dürfte, da der X10 auf „Masse“ ausgelegt ist.

 

 

 

App-Steuerung

Die Einrichtung ist einfach und binnen von Minuten abgeschlossen, allerdings muss man sich einen komplett neuen Account in der Aiper-App erstellen. Der mitgelieferte Quick Start Guide gibt dazu auch noch einmal mehr Aufschluss und vereinfacht das Unterfangen.

Mova Rover X10 app 02 Mova Diver A10 App 03 Mova Diver A10 App 04

Wie schon weiter vorn im Artikel geschrieben, kann die Software als netter Zusatz verstanden werden, der letztlich aber dann noch ein paar nette Details bietet. Aber zurück zur Software-Anwendung: Man kann zwischen fünf verschiedenen Reinigungsprofilen wählen (Standard, nur Boden, nur Wände, Fokus auf die Wasserlinie und der Ki-Modus). Eine Unterteilung der Reinigungsintensität in den jeweiligen Modi ist allerdings nicht möglich. Jede Einstellung bedingt natürlich auch einen veränderten Akkuverbrauch, zum Positiven und Negativen hin. Interessant ist auch, dass man einen kompletten Reinigungsplan anlegen kann, also mit Wochentag und Uhrzeit. Ob das jetzt die große Relevanz hat, muss jeder selbst entscheiden, da das Gerät im Zweifel ohnehin angefasst werden muss – es sei denn, er bleibt die Tage dauerhaft im Pool.

 Mova Diver A10 App 05 Mova Rover X10 app 06

Ist der Reinigungsprozess abgeschlossen, gibt es final auch einen kleinen Info-Post, wie lang der Vorgang gedauert hat. Eine Anzeige, wie viel Wasser man gefiltert hat und wie lang dieser Vorgang gedauert hat wird ebenfalls gemeldet. Auch findet sich in der Übersicht, wieviel Gegenstände der Sauger aufgesammelt hat.

Mova Rover X10 app 07 Mova Rover X10 app 08

 

  

Filterleistung - Erfahrungswert

Natürlich ist es einfach, große Gegenstände einzusammeln bzw. aufzusaugen. Dank des sehr feinmaschigen Filternetzes wird aber speziell das Material aufgesaugt, welches gern durch Kinder im "Tobe-Modus" hereingetragen wird. Fast noch wichtiger ist aber der Umstand, dass hier feiner Filtersand von etwaigen angeschlossenen Systemen auf einem extrem gründlichen Niveau aufgesaugt wird, wie wir es bislang noch bei keinem Gerät gesehen haben. Hier kommt die besondere Stärke des doppelten Filtersystems mit dem „Stoffband“ zum Tragen, das selbst kleinste Partikel festhält (wie auf den Bildern zu erkennen).

Mova Rover X10 20

Die Reinigung ist ebenfalls sehr einfach möglich und das Konstrukt lässt sich ohne Probleme entnehmen bzw. reinigen und mit dem Gartenschlauch ausspülen. Dank des Füllvolumens von 5 Liter können hier auch größere Ansammlungen, beispielsweise von Laub, ohne Probleme aufgesaugt werden.

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Der Ladeprozess kann unkompliziert durchgeführt werden. Dank des komfortablen Aufstellers kann man das Gerät nicht nur ansehnlich verstauen, sondern auch ohne direkten Ladekontakt aufladen, da das über die Kontaktschnittstelle geschieht. Die Boje selbst wird über den gleichen Stromstecker aufgeladen, der am Halter angestöpselt wird. Dafür muss man das Kabel dann umklemmen.

Mova Rover X10 15

Auf der nächsten Seite kommen wir zum abschließenden Fazit

 


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Fazit

Der MOVA Rover X10 ist definitiv ein High-End-Poolroboter, wie man sich ihn aktuell vorstellt. Das Gerät ist extrem leistungsstark und für große Becken bis zu 500 m² ausgelegt. Auch die Filterleistung mit bis zu 38 m³ pro Stunde ist in diesem Segment eine echte Ansage.

Der X10 macht sehr viel richtig, bietet zahlreiche Reinigungsmodi, kombiniert eine Skimmer-Funktion, sodass ein zweites Gerät für die Oberflächenreinigung obsolet wird, hat eine sehr gute Navigation im Wasser zu bieten und wird über eine Ladestation ohne direkten Kabelanschluss geladen.

Die Reinigungsleistung im Becken selbst ist ebenfalls sehr gut. Feinste Partikel wie zum Beispiel feiner Filtersand, werden sehr effektiv aus dem Pool herausgezogen. So gut wie der Sauger auch arbeitet, so schwierig kann es auch werden, sollte das eigene Becken wirklich zu klein sein. Auf Grund der Größe und des Platzbedarfes, sollte man hier wirklich eher große bis mittelgroße Becken als Zielort haben. Auch beim Thema Treppe muss man immer ein wenig genauer prüfen, ob das Gerät für den eigenen Anwendungsfall geeignet ist.

Ein absolutes Schnäppchen ist er allerdings nicht – denn mit einer UVP von 2400 Euro bzw. einem aktuellen Neupreis von rund 1400 Euro zählt der X10 definitiv zu den teureren Modellen dieser Gattung.

Aktuell lässt sich das Gerät aber schon für rund 1300 Euro direkt bei Amazon erwerben. Dem Start in eine freudig nasse Badesaison im heimischen Garten steht damit also nichts im Weg.

 

MOVA Rover X10 Poolroboter

Sehr guter Pool-Sauger zum vergleichsweise fairen Preis, 06.07.2026
Smart Home Testberichte
Hersteller Homepage
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Pro
  • große und weiche Laufwalzen sowie Ketten
  • Aufladen ohne direkten Kabelanschluss
  • zielgerichtete + präzise Reinigungsnavigation
  • Skimmer-Funktion mit integriert
  • umfangreiche App-Steuerung + zahlreiche Modi
  • arbeitet sehr präzise
  • meldet selbstständig Betriebsstatus nach Arbeit
  • Zusatz-Boje für Steuerung / Temperatur
  • für alle Pool-Arten geeignet
  • parkt am oberen Poolrand zur Entnahme
  • Grundlegende Reinigungsleistung sehr gut
  • hohe Filterleistung / Akku
Contra
  • proprietärer Ladeanschluss
  • Steuerung unter Wasser lief nicht


 

 

Mova X10 Award k

 

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