Die Poolsaison 2026 ist eröffnet und selbstverständlich bieten die bekannten Hersteller wieder eine Fülle an Produktneuheiten in diesem Jahr an – um das eigene „Planschbecken“ sauber zu halten. Mit dem Aiper Scuba V3 bietet das Unternehmen eine weitere Revision des High End Gerätes an, das mit einer UVP von 1300 Euro beworben wird. Wir haben den V3 ausführlich getestet.
Die Scuba Serie war und ist innerhalb des Produktportfolios das Non-Plus-Ultra von Aiper. In der Saison 2026 hat das Unternehmen die Version V3 vorgestellt, die abermals etliche Verbesserungen gegenüber den Vorgängern erhalten hat. Ganz klar im Fokus steht auch hier wieder das Thema KI oder besser und einfacher ausgedrückt, die clevere und effiziente Navigation, die hier Einzug erhalten haben soll.
Unser Testmodell, der Aiper Scuba V3 wird mit einer UVP von 1300 Euro beworben, ist jetzt zu einer limitierten Angebotsphase aber „schon“ für 950 Euro erhältlich. Die KI-gestützte Navigation mit automatisierten Reinigungsplänen und einer mehrstufigen Filtration soll hier mit dem größten Benefit darstellen und was umgekehrt bedeutet, dass man den Sauger ins Wasser lässt und diese automatisch seine idealen Reinigungspläne erstellt und dementsprechend arbeitet. Also viel Komfort ohne große Installationaufwand – das ist hier das Credo des Herstellers.
Die mit dazugehörige App bietet daher auch gar nicht mehr so viel Settings wie man jetzt vermuten würde, was im Kern eine positive Entwicklung ist, aber dazu später dann mehr. Neben der vom Hersteller angepriesenen bzw. deutlich verbesserten Navigation unter Wasser – was im Übrigen mit spektakulären Begrifflichkeiten (VisionPath™ oder dem Cognitive AI Navium™ Mode) beworben wird, soll der Sauger auch deutlich leichter sein, als man es zum Beispiel aus der Vergangenheit kannte. Gerade beim Herausheben aus dem Pool, das Gerät ist dann zusätzlich voll mit Wasser, fällt sofort jedes Gramm auf.
Geeignet ist der Sauger für alle möglichen Pool-Arten (Beton, Fiberglas, Vinyl und Fliesen). Im Testumfeld wurde das Gerät in einem Vinyl-Aufstell-Pool getestet, der mit seinen Rundungen für Geräte dieser Art nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist.
Die empfohlene Beckengröße beträgt 150 m³ - eine Akkuladung soll bis zu 210 Minuten (Eco) bzw. 180 Minuten im Standardmodus ausreichen. Für eine volle Ladung sind 5 Stunden notwendig. Der Scuba V3 bringt ein Gewicht von 8,2 Kilogramm auf die Wage – zum Vergleich: die abermals größeren Top-Modelle (mit Skimmer-Funktion) wiegen im Schnitt bis zu 12 Kilogramm. Die reine Filterleistung wird mit bis zu 18 m³ pro Stunde (Saugleistung von 4.800 GPH) angegeben. Ein mittelgroßer bis größerer Pool wird als bequem mit einer Akkuladung gereinigt.
Auf der nächsten Seite geht es dann mit den Detailbetrachtungen des Gerätes weiter.
| Funktionen im Überblick | |
| Bezeichnung | Aiper Scuba V3 |
| Maße | 35,0 x 35,0 x 9,7 cm |
| Saugleistung | 18 m³ / Stunde |
| Gewicht | 8,2 Kg |
| Schmutzbehälter | Ja / herausnehmbar - 3,5 L |
| Akkuleistung | bis zu 180 Minuten (Standard) bis zu 210 Minuten (Eco) |
| Ladedauer | bis zu 5 Stunden |
| Reinigungsfläche | bis zu 150 m² |
| Reinigungsbereiche | Boden, Poolwände, Wasserstandslinie |
| Steuerung | Aiper App mit: • Reinigungsmodi wählbar • Poolart wählbar • Reinigungsplan / Zeitplan |
| Pooltyp geeignet | • Fiberglas • Beton • Mosaikfliesen • Vinyl (Aufstellpool) |
| sonstiges | • Hinderniserkennung unterwasser • magnetisches Ladegerät |
| Preis | 999,- EUR (UVP) 900,- EUR Straßenpreis |
| Garantie | 2 Jahre Garantie |
| Hersteller-Homepage | https://aiper.com/de/home |





