Montage am Monitor
Als Monitor musste der ASUS PB287Q herhalten. Dieser ist an der Rückseite mit einer strukturierten Oberfläche versehen und stellt damit sozusagen den Extremfall dar. Es kann aber vorab schon gesagt werden, dass der Kleber der Metall-Platten auch hier sehr gut haftet. Dennoch sollte man das Gerät vorher reinigen und evtl. auch entfetten um eine Langzeitwirkung zu gewährleisten. Der Monitor stellt mit seinen 28 Zoll auch meiner Meinung nach das Maximum an Größe für das Starter Kit dar. Den Grund wird man später sehen.
Den Anfang macht der Controller. Dieser muss von hinten betrachtet unten rechts oder links angebracht werden. Das hat den Grund, dass iCUE genau auf diese Positionen als Startpunkt für die Lichtstreifen programmiert ist, was man auch nicht ändern kann. Auch er wird mit Magneten an die anzuklebenden Metall-Plättchen befestigt. Um die Position optimal zu treffen, habe ich die Schutzfolie entfernt, sie an den Controller angeheftet und diesen an die passende Stelle des Monitors gedrückt.
Im nächsten Schritt wurden direkt die Klammern für das Kabelmanagement verbaut. Hier muss man für sich selbst entscheiden, ob man diese einfach hinten runterbaumeln lassen will oder so wie ich eine gebündelte Führung mit den restlichen Kabel bevorzugt. Auch die kleinen Klammern halten an der strukturierten Rückseite ausreichend. Durch die etwas weiter nach innen gerichtete Position musste zum Anbinden des ersten Lichtstreifens eine Verlängerung genutzt werden, welche ebenfalls mit einer Klammer gebündelt werden konnte.
Wie man bereits sehen konnte, starten die Lichtstreifen, wenn man die Rückseite des Monitors betrachtet, auf der rechten Seite. Hier beginnt man mit einem kurzen Streifen und fährt dann mit einem langen an der oberen Kante fort. Man arbeitet also gegen den Uhrzeigersinn. Damit die Streifen nicht wie Kraut und Rüben verteilt werden, wurden die Positionen ausgemessen und mit Klebeband markiert. Erst danach wurden die Metall-Platten aufgebracht. Eine Korrektur lässt sich bei diesen kaum vornehmen. Die Leuchtstreifen werden dann einfach angeheftet und in den Ecken direkt miteinander verbunden. Wie man hier bereits sehen kann, ist der Abstand beim 28 Zoll Monitor schon nicht mehr sehr klein. Für die Leuchteffekte ist es ratsam, dass man nicht noch größer wird beim Monitor, da die Streifen sonst nicht die Ecken richtig ausleuchten. Vor allem bei der Ambilight-Funktion werden die Bildinhalte der Ecke dann nicht in der Ecke dargestellt.
Was gegebenenfalls zu Problemen führen könnte, ist der Standfuß des Monitors. Beim vorliegenden Modell ergibt sich ein recht breiter Spalt zwischen Dislpay-Gehäuse und der Aufhängung. Einrechnen sollte man hier, dass die Streifen ~25mm in die Höhe bauen. Mit einer Wandhalterung dürfte sich zudem eine noch besser Beleuchtung zur Wand ergeben, das kein Hinderniss im Weg vorhanden ist.
Die Montage kann insgesamt gesehen als simpel betrachtet werden. Etwas Zeit nimmt es schon in Anspruch, wenn man die Streifen exakt ausgerichtet haben möchte, aber der Aufwand lohnt sich meiner Meinung nach immer. Probleme gab es eigentlich nur in den Ecken, da die Kabel etwas steif sind und die Streifen somit auseinander drücken können. Hier muss man dann etwas nachhelfen oder eventuell noch weitere Kabelführungen anbringen. Die Magnetkraft ist an sich eigentlich ausreichend, allerdings nur wenn man die Streifen unangetastet lässt. Stößt man gegen einen Strip, kann er auch schon mal runterfallen.
Montage der Erweiterungen
Da auch die beiden Erweiterungs-Kits zur Verfügung gestellt wurden, jedoch kein baugleicher Monitor zugegen war, wurden die zusätzlichen Leuchtstreifen für eine Ambiente-Beleuchtung eingeplant. Dies sieht der Hersteller in iCUE auch vor, sodass das Vorhaben also nicht abwegig war. Die enthaltenen Leuchtstreifen sind die selben wie im Starter Kit, nur dass man halt pro Kit entweder die beiden kurzen oder die beiden langen erhält. Ein Controller ist bei beiden nicht vorzufinden, dafür aber zwei Verlängerungskabel, mehrere Metall-Plättchen sowie zwei Kabelklammern.
Angedacht wurden die Streifen so, dass die beiden langen hinter der Schreibtischkante angebracht werden und die kurzen vertikal hinter dem anliegenden Regal. Als Problem stellte sich hierbei etwas die Länge der Kabel heraus, da der Anschluss an einem der beiden Enden erfolgen musste, der Controller aber sozusagen genau in der Mitte platziert ist. Erst über eine Kombination aller beiliegenden Verlängerungen wurde eine ausreichende Kabellänge erreicht. Hier dürfte Corsair gerne etwas spendabler sein und bspw. ein 1m langes Kabel beilegen.
Das Anbringen gestaltete sich insgesamt auch etwas schwieriger, da der Zugang einfach nicht so simpel war wie beim umgedrehten Monitor. Auch die Kabel der Komponenten war zum Teil ein Hinderniss, aber nach etwas Anpassungsmaßnahmen blieben die vier Streifen am angedachtren Ort. Angemerkt werden kann schon hier, dass der Abstand dieser Streifen deutlich geringer ist, als von denen hinter dem Monitor.
Bevor die Beleuchtung in Aktion demonstriert wird, soll auf der nächsten Seite zunächst ein Blick in die Software geworfen werden.

















