Test: AOC Agon AG273QCX

AOC Agon AG273QCX NewsbildDurch die Weiterentwicklung der verschiedenen Panel-Typen eignen sich mittlerweile auch IPS- und VA-Panel als Gaming-Monitor-Grundlage. Auch das curved VA-Panel des vorliegenden AOC Agon AG273QCX soll eine Reaktionszeit von 1ms an den Tag legen. Gamer sollen sich zudem von den 144 Hz, AMD FreeSync 2 HDR sowie weitere Features auf 27 Zoll überzeugen lassen.

 

Wie angesprochen, haben die IPS- und VA-Panel in Sachen Reaktionszeit deutlich auf die schnellen TN-Panel aufgeholt. Der Vorteil gegenüber diesem ist dabei eine gute Farbtreue bzw. ein hoher Kontrast. Auch beim AOC Agon AG273QCX liegt dieser bzw. soll dieser auf einem typisch hohen Wert von 3.000:1 liegen. Dazu gibt es eine hohe Beleuchtung von 400 Nits sowie die DisplayHDR 400 Zertifizierung. Zwar bietet die HDR-Funktion auch einen Mehrwert für Zocker, interessanter dürftre für diese aber die FreeSync 2 HDR Unterstützung sein. Der Monitor passt seine Wiederholungsrate im Bereich von 48 bis 144 Hz flexibel an die FPS der Grafikkarte an, wodurch Tearing vermieden werden soll. Nach neuer Nomenklatur besitzt der Monitor damit FreeSync Premium.

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Alle weiteren wichtigen Key-Facts sind in der folgenden Tabelle aufgelistet, damit man zunächst einen Überblick über das Gerät hat.

 

AOC AG273QCX im Überblick
 Bezeichnung Agon AG273QCX
LCD-Größe 27 Zoll
Curved Ja, 1800R
Bildwiederholrate bis 144Hz
Sync FreeSync 2 HDR mit LFC (48-144Hz)
Hersteller Homepage www.AOC.com
Preis ~418 EUR
Garantie 3 Jahre Garantie
Kopfhöreranschluss vorhanden (je 2x Kopfhörer und Mikrofon)
Gewicht 8,1 kg - mit Fuß
Energieverbrauch Verbrauch: 50W
Standby: 0,5W
Netzteil intern
Vesa-Standard 75 x 75mm VESA FDMI
 
Auflösung 2560 x 1440 Pixel
Bildformat 16:9
Helligkeit 400 cd/m² 
Kontrast 3.000 : 1  (Nativ)
Reaktionszeit 1ms (GtG)
Panel VA
Blickwinkel 178° vertikal
Anschlüsse ▪ 4x USB-A Downstream 3.0
▪ 1x USB-B Upstream
▪ 2x HDMI 2.0
▪ 2x Display-Port 1.2
▪ 1x VGA

 

Aufbau

Beim Aufbau wurde sich strikt an die Anleitung gehalten, welche auf der Karton Innenseite abgedruckt ist. Das Display soll hierbei zunächst in der Styropor-Schale liegen bleiben, was aufgrund der gebogenen Oberfläche auch durchaus sinn ergibt. Genutzt wurde natürlich der zweiteilige Standfuß. Alternativ kann der Monitor auch an einer anderen Halterung mit Vesa 75x75 Aufnahme montiert werden. Dazu braucht es die Abstandshalter, welche auf der Rückseite in die Gewinde eingedreht werden müssen. Denn diese befinden sich in einer Mulde, welche die beiliegende Halterung aufnimmt. Diese wird einfach nur eingeführt und rastet dann ein. Zum Lösen braucht man nur den Hebel nach oben schieben. Im nächsten Schritt wird der Fuß am Arm befestigt. Dazu wird er einfach aufgesteckt und leicht gedreht. Eine Schraube sichert ihn dann letzendlich. Der komplette Aufbau funktioniert also ohne Werkzeug und ist leicht und schnell erledigt.

Mit zum Aufbau gehört auch die Verkabelung. AOC legt dem Monitor zwei aufklebbare Kabelführungen bei, da die Kabel allerdings unten eingesteckt werden, sind diese immer in Sicht. Am praktischsten hat sich die Durchführung durch den Arm gezeigt, da sie hierdurch etwas gebündelt werden. Für eine aufgeräumte Ansicht von Vorne würde sich evtl anbieten die Anschlüsse etwas höher zu legen. Genutzt wurden diie beiligenden Kabel, welche alle einen guten Eindruck hinterlassen was Material und Durchmesser angeht.

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Detailansicht

Im ausgeschalteten Zustand wird der AOC Agon AG273QCX der Bezeichnung "Rahmenlos" durchaus gerecht. Verbaut ist ein 27 Zoll messendes VA-Panel mit einem Krümmungsradius von 1,8m bzw. 1800R, also eher dezent gebogen. Das Panel schmiegt sich oben und an den Seiten in ein sehr dünnes Gehäuse mit etwa 2mm Dicke. Nur am unteren Rand hat der Hersteller eine breitere Leiste angebracht. Hier greift man die Farbe des Standfußes wieder auf, was insgesamt eine stimmige Optik ergibt. Im eingeschalteten Zustand addiert sich zum Rahmen noch ein Rand von ~6mm hinzu. Insgesamt ist der Monitor für ein Gaming-Gerät recht dezent gehalten, auch wenn der Standfuß sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. Was man aber sagen muss, ist, dass der Standfuß recht massiv ist und keinesfalls wackelig ist. 

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Die Rückseite des Monitors kommt mit Agon-Logo daher, sodass man nicht vergisst, dass der AG273QCX für Gamer gedacht ist. Die seitlichen Schlitze scheinen eher dem Design dienlich zu sein, denn Abwärme kommt hier nicht wirklich heraus. Beim milchigen Ring um die Aufnahme handelt es sich ums sogeannte Light FX, also das Pendant zum Sphere Lighting von LG. Die Anschlüsse werden nach untern herausgeführt und liegen, wie angesprichen, recht nah am unteren Rand.

Bei den Anschlüssen ist der AG273QCX ziemlich breit aufgestellt. Daher teilt sich das Terminal auch in zwei Bereiche auf. Schaut man von Vorne auf das Gerät, befinden sich auf der rechten Seite die USB-Ports. Ein USB 3.1 Gen1 Typ-B Anschluss dient als Upstream für vier Typ-A Downstream Anschlüsse. Zudem findet man hier zwei 3,5mm Klinke-Eingangs-Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon vor. Weiterhin lässt sich erkennen, dass das Netzteil integriert ist. Auf der anderen Seite sind die Video-Anschlüsse zu verbuchen. Es gibt zweimal DisplayPort 1.4, HDMI 1.4 und HDMI 2.0. Mit DP 1.4 ist nach oben noch etwas Luft vorhanden, um die native Auflösung des Displays von 2560 x 1440 Bildpunkten bei 8-Bit Farbtiefe und 144 Hz Wiederholungsrate übertragen zu können.  Weiterhin findet man einen VGA-Eingang sowie erneut zwei Klinkenbuchsen für ein Headset vor. Der Mirco-USB-Anschluss verbindet

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Besonderheiten gibt es in Form von zwei ausziehbaren Kopfhörer-haltern, jeweils einen auf jeder Seite. Diese fallen zwar recht einfach aus, erfüllen ihren Zweck aber. Nennen kann man hier auch den Tragegriff, welcher in den Arm des Monitors integriert ist. Dieser kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn man öfter mal eine LAN besucht, Aber auch sonst ist es ja immer schwer zu sagen wie man einen Monitor am besten transportieren sol. Hier erübrigt sich das.

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Insgesamt macht der Monitor bei der Verarbeitung eine recht gute Figur. Der Standfuß ist ohne Mängel und auch die Passung des Panels in das Gehäuse ist gut. Nur die Leiste am unteren Rand schlißet nicht über die komplette Breite ganz bündig ab. Hier kann sich daher etwas Staub sammeln. Aber auch beim Reinigen der matten Oberfläche kann man hier Dreck reinwischen.

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Ergonomie

Der AG273QCX lässt Verstellmöglichkeiten in drei Richtungen zu. Zum einen lässt sich die Höhe um 11cm ändern. Der untere Bildschirmrand kann somit von 12cm auf bis zu 23cm angehoben werden. Die zweite Verstellung sieht ein Drehen um bis zu 30° in beide Richtungen vor. Zudem lässt sich das Display Kippen. Nach vorne sind 5° und nach hinten 23° möglich. Insgesamt ist man damit gut aufgestellt um die richtig Position zu finden. Die Mechanismen zum Verstellen benötigen alle etwas Kraftaufwand, was aber als positiv bewertet werden kann. Denn somit wird ein Wackeln oder versehentliches Verstellen ausgeschlossen. Beim Standfuß hat AOC in der Summe einen sehr guten Job gemacht. Etwas Abstriche muss man aber in Kauf nehmen was den Platz angeht. Denn vom hinteren Bein bis zur Display-Mitte sind es gemessen ~24cm. Auf dem Schreibtisch rückt er damit zwangsweise schon etwas entgegen.

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