Detailansicht / Features
Anders als beim Hi-Fi Z97WE, welches sich noch in einem knalligen Gelbton zeigte, geht man mit dem Z97Z7 wieder einen großen konservativen Schritt ein. Der grundlegende Aufbau ist im Vergleich zum Hi-Fi Z97WE ziemlich identisch. Die zwei PCI-Express-Stecker werden von zwei weiteren PCI-Express (x1) Ports umrahmt. Hinzu kommen noch zwei weitere PCI-Slots. Sound-, WLAN- oder Bluetooth-Karten sollten also problemlos unterzubringen sein. Neben dem ATX-Stromstecker befindet sich der nicht gewinkelte USB 3.0-Frontheader.
Einige weitere interessante Features lassen sich wieder am unteren Ende der Platine ausmachen. Dazu zählt unter anderem der vom Hersteller benannte Audio-Bereich, welcher mit hochwertigen Audio-Wandlern, extra Verstärkerchips und einer sogenannten Isolation Line versehen ist. Diese wird während des Betriebs optisch ansehlich in Szene gesetzt bzw. beleuchtet. Unter der rot leuchtenden Abdeckung des verbirgt sich im Übrigen ein Realtek ALC892 Audio-Chip. Direkt daneben befindet sich die Fülle an Front-Header-Anschlüssen, welche mit kleinen „Rahmen“ versehen sind. So soll der Anschluss erleichtert werden.
Zwischen den beiden PCI-Express-Slots hat auch wieder eine M.2-Schnittstelle Platz gefunden. Wie mitunter bekannt sein sollte, ist der Z97-Chipsatz im Bereich des Datendurchsatzes auf 10 GBit limitiert. Wir gehen im Verlaufe des Praxistests aber noch einmal genauer auf diesen Bereich ein. Die aus der Vergangenheit bekannten Start- und Reset-Button hat der Hersteller wieder mit verbaut.
Der Chipsatz-Kühler hinterlässt einen wertigen Eindruck, ist aber nur per Clips mit der Platine verbunden. Die sechs SATA 6G Anschluss-Ports sind allesamt abgewinkelt, zwei davon münden im SATA-Express-Stecker. Den USB-3.0-Frontheader hat man hingegen nicht abgewinkelt.
Beim Blick auf das Backpanel fällt einmal mehr auf, dass sich Biostar wieder selbst ins Fleisch geschnitten hat. An der „Hi-Fi-Platine“ fehlt jegliche Form des digitalen Lautsprecherausgangs. Dies müssen abermals die sechs 3,5 Klinkenstecker übernehmen.
Des Weiteren finden sich vier USB 3.0 Anschlüsse und zwei USB 2.0 Schnittstellen auf der Rückseite des Mainboards. Auch einen PS2-Anschluss hat man mit aufgelötet. Für die Bildausgabe stehen ein HDMI-, DVI- und VGA-Port zur Verfügung.





