Die Software
Ähnlich wie Corsair Link bei den Kühlungskomponenten des Herstellers, soll die Corsair Utility Engine (CUE) in der zweiten Revision die Kontrolle der Peripherie in einer Schnittstelle vereinen. Hat man ein kompatibles Gerät angeschlossen, wird dies auf dem Hauptscreen direkt angezeigt. Die Software erlaubt auch direkt Kontakt mit dem Support aufzunehmen oder die Social Media Channels des Herstellers aufzusuchen.
Mit einem Klick gelangt man dann direkt zur Steuerung der Dark Core RGB SE. Hier erwarten einen die vier Unterkategorien "Aktionen", Beleuchtungseffekte", "DPI" und "Optionen", welche folgend erklärt werden.
Unter Aktionen lassen sich die Tasten der Maus konfigurieren. Man kann dabei nicht nur einfache Änderungen an der Belegung der Tasten vornehmen, sondern auch Makros aufnehmen und speichern, Anwendungen an die Tasten binden oder sogar einen Timer starten lassen. Die Auswahl der Tasten erfolgt dabei interaktiv auf der großen Abbildung der Maus.
Die Auswahl "Beleuchtungseffekte" beinhaltet genau das, was man sich darunter vorstellt. Die drei Zonen der Maus können hier individuell angepasst werden. Dabei stehen einem nicht nur alle Farben der Farbtafel zur Verfügung, man hat zudem auch Zugriff auf verschiedene Effekte und kann deren Geschwindigkeit einstellen.
Unter dem Reiter "DPI" kann man die DPI Stufen konfigurieren. Für jedes Profil lassen sich drei Abstufungen definieren sowie zusätzlich die Auflösung für den Scharfschützen-Modus. Dabei kann auch die Beleuchtungsfarbe für die Stufen angepasst werden. Wie auch bei den vorherigen Aktionen, lassen sich mehrere Profile anlegen. Diese können bspw. auch per Klick auf der Maus angewählt werden. Ein Wechsel zwischen Spielen kann also auch erfolgen, ohne zwischendurch die CUE erneut aufzurufen.
Im letzten Auswahlmenu lassen sich noch einmal Funktionen des Sensors anpassen.
Insgesamt macht die Software einen sehr aufgeräumten und gut strukturierten Eindruck. Nach kurzer Eingewöhnung findet man sich schnell zurecht und kann seine Maus an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Was wir hier nicht gezeigt haben, jedoch natürlich auch zum Funktionsumfang gehört, ist das Updaten der Firmware angeschlossener Geräte. Auch dies funktionierte ohne Probleme. Die Dark Core RGB SE arbeitet auch ohne die Software, auch direkt per Funk - was natürlich sehr erfreulich erscheint. Jedoch kommt man dann nicht in den vollen Genuss des gesamten Potentials des Nagers. Für das MM1000 Pad braucht man übrigens keine Software. Die QI-Funktion arbeitet auf anhieb, hat man es an den richtigen USB-Ports verbunden.
Die Beleuchtung
Die Beleuchtungseffekte sind an sich eher schlicht gehalten. Denn jede Zone kann "nur" eine Farbe zur selben Zeit ausgeben. Verlaufseffekte wie bspw. bei der ASUS ROG Pugio oder Cougar Revenger sind daher nicht vorhanden. Nichts desto trotz gefällt uns die Beleuchtung an sich ganz gut. Denn die Zonen weisen keine Farbunterschiede auf, so wie es bei der Tt eSPORTS Nemesis RGB Gaming Maus der Fall ist. Positiv ist es auch zu werten, dass man den Profilen auch Farbprofile zuweisen kann. So kann man sehr schnell erkennen, ob man sich im Spielbetrieb auch im richtigen Modus befindet.

















