Fazit
Mit der WD Black NVMe SSD Serie hat Western Digital den erneuten Angriff auf die schnellen NVMe Laufwerke der Konkurrenz gewagt. Dabei verwendet man nun 3D TLC NAND und einen Controller aus eigenem Haus (SanDisk), statt des zuvorigen Modells von Marvell. Diese Änderungen zeigen sich deutlich. Gerade beim sequentiellen Lesen und Schreiben kann sich das M.2 Laufwerk mit 500GB besonders behaupten und lässt auch die ebenfalls schnelle ADATA SX8200 Pro 512GB hier meistens hinter sich. Anders sieht es allerdings bei den zufälligen 4K Zugriffen aus. Hier muss sich die SSD eben gegen diese geschlagen geben. Im Mix ergibt sich allerdings dennoch ein sehr guter Wert und man kann den ehemaligen Primus Samsung 960 Evo (250GB) im Schnitt schlagen. Dabei ist positiv hervorzuheben, dass man das Temperaturmanagement so umgesetzt hat, dass die Leistung reduziert wird um die Temperatur zu senken, um dann wieder voll loszupowern. Andere Laufwerrke drosseln einfach auf einen geringeren Wert und verharren hier. Damit dieser Zustand aber vermieden wird, sollte die WD Black NVMe SSD aber sowieso gekühlt werden, denn die hohe Leistung zollt bei der Abwärme ihren Tribut. Ein Kühl-Sticker wie bei der Corsair Force Series MP300 hätte hier zumindest ein klein wenig gegenwirken können.
In der Summe konnte Western Digital mit der WD BLack NVMe SSD (2018) also den Abstand zur Konkurrenz aufholen, wodurch die eigene Platzierung im Sortiment auch stimmig zu der am Markt wurde. Beim Preis hat sich das hier getestete Laufwerk mit 500GB mittlerweile auch auf einem stimmigen Niveau eingefunden. Sie bewegt sich zwischen der ADATA XPG SX8200 Pro und Samsung 970 Evo, jeweils mit nur ein paar Euro Abstand. Ingsesamt ist die WD Black NVMe SSD eine Empfehlung, welche dem System den fehlenden Boost verleihen kann.
WD Black NVMe SSD 500 GB | ||
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+ sehr hohe sequentielle Geschwindigkeit | - hohe Abwärme (Drosslung) | |

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