Aufbau
Um in einen maximalen Hörgenuss zu kommen, müssen die Satelliten im "Stereodreieck" aufgebaut sein.
Die Satelliten sind nicht groß und passen daher auf nahezu jeden Schreibtisch. Etwas mehr Platz nimmt da schon der Verstärker in Anspruch. Der Subwoofer kann unter dem Tisch platziert werden.
Praxistest
Für den Test wird das System an die Soundkarte Xonar D2X von Asus angeschlossen. Als Testmusik kommen Lieder von bekannten Bands und Künstlern aus verschiedenen Musikrichtungen zum Einsatz (z.B. Marteria, Metallica, Skrillex uvm). Des Weiteren wurden Counter Strike Global Offensive, Race Driver Grid sowie Battlefield 3 als Spiele und Transformers 2, Crank und Death Race als Filme verwendet.
Doch nach mehreren Tagen im Praxistest von verschiedenen Medien kann man zu dem Fazit kommen, dass das Edifier C3 wirklich sehr gut klingt. Wie bei nahezu jedem Consumer-Set in dieser Preisklasse gibt es eine deutliche Tief- und Hochtonanhebung. Dies hat den Vorteil, dass es einen kräftigen Bass und durch die Höhen trotzdem ein detailliertes Klangbild gibt. Jedoch aber auch den Nachteil, dass der Mittelton nur sehr schwach vorhanden ist. Im Gegensatz zu anderen gleichteuren 2.1-Sets ist der Mittelton jedoch trotzdem noch vorhanden und klingt auch insgesamt akzeptabel. Der Bass ist zwar sehr kräftig und druckvoll, jedoch auch schnell unpräzise. Vor allem in schnellen Basspassagen kommt der Subwoofer schnell an seine Grenzen.

Bei der Musikwiedergabe fallen die genannten Schwachpunkte am meisten auf. Doch trotzdem klingen die Boxen noch gut und werden vor allem Bassliebhabern gefallen. Anwender, die jedoch einen ausgewogenen Musikklang und präzise, dafür schwächeren Bass bevorzugen sollten sich hingegen nach einem 2.0-Set umsehen.
Doch bei Filmen überzeugt das Set auf voller Länge. Der vergleichsweise schwache Mittelton fällt nicht mehr auf, stattdessen überzeugen die breite und präzise Bühne sowie der gute räumliche Eindruck. Außerdem macht der kräftige Bass viel Spaß, weil man Explosionen nahezu am Körper spürt. Jedoch kann auch hier, wie oben bereits beschrieben, der Tiefton etwas unpräzise werden. Vor allem in extrem schnellen Passagen mit vielen Explosionen gibt es schnell einen matschigen Frequenzbrei.
Die beste Figur macht das Set aber in Spielen. Die gute Bühne und der gute räumliche Eindruck erleichtern die Ortung im vorderen Bereich, außerdem bekommt man ein sehr gutes Gefühl für Entfernungen und die Größe der Map. Der schwammige Bass und die eher schwachen Mitten stören auch hier kaum noch, stattdessen spürt man durch den druckvollen Bass die Explosionen am Körper.





