Der Praxistest
Dank der austauschbaren und in drei Größen im Lieferumfang enthaltenen Gummistöpfel, sitzen die In-Ears fest im Ohreingang. Selbst beim Joggen lösen sich die Kopfhörer nicht aus dem Ohr. Auch wenn dadurch eine gewisse Abschirmung erfolgt, kann der Außenstehende schon ab 30% der Gesamtlautstärke erahnen, was gerade abgespielt wird oder zu Hören ist. Dazu muss man jedoch sagen, dass die Lautstärke schon ab 20% laut genug ist, um die Musik genießen zu können. Die Gesamtlautstärke kommt aber auch auf das verwendete Gerät an, hierbei wurde ein Computer mit Windows 8.1 + Spotify und Battlefield 4 verwendet.
Auch die Verarbeitung spricht für sich und zeigt durch die Verwendung von Aluminium oder die Vergoldung der Klinkenanschlüsse eine gewisse Hochwertigkeit und Qualität. Auch das Flachbandkabel mit seinen 1,8 Metern Länger ist durch die leichte Gummierung schön anzufassen und verwickelt sich nicht. Das Mikrofon, dass am zum linken Führungskabel befestigt ist, besteht aus aus einem glänzenden, anthraziten Kunststoff, der sehr edel wirkt. Der einzige Nachteil im Design liegt in der Riffelung des BassFX-Rädchens, welches beim Einklemmen in der Ohrmuschel nach einiger Zeit zu leicht schmerzlichen Abdrücken führen könnte. Hier sollte man auf die Gummistöpsel vertrauen und die In-Ears lediglich in den Gehörgang eindrücken, also nicht einklemmen. Doch nun zum Eigentlichen - dem Klang.
Die In-Ears
Wir haben den Sound des Resonar nicht nur mit Musik sondern auch im Gamingbereich ausgiebig getestet. Es wurden folgende Titel zum Test verwendet:
- Arty feat. Angel Taylor – Up All Night
- Laith Al-Deen – Keine Wie Du
- Linkin Park – Bleed It Out
- Battlefield 4
Da die Kopfhörer mit der von Cooler Master patentierten BassFX-Technologie ausgestattet sind, haben wir größtenteils mit sehr basslastigen Sounds und Liedern getestet. Wenn man den BassFX-Effekt durch das kleine Rädchen anstellt, merkt man einen deutlichen Unterschied zum normalen Modus. Die Bässe und Tiefen kommen viel klarer und deutlicher zum Ausdruck. Man merkt richtig, wie die Stöpsel vibrieren und der Bass seine Schwingungen an das Trommelfell abgibt. Die Höhen kommen dennoch nicht zu kurz und werden angenehm wiedergegeben. Lediglich die mittleren Tonlagen könnten etwas mehr an Ausdruck vertragen. Bei ruhigeren Melodien wie beispielsweise bei "Keine Wie Du" von Laith Al-Deen bleibt der Bass schön im Hintergrund, wird nicht zu aufdrückend und die Töne kommen glasklar und sehr detailreich ins Ohr.
Da das Resonar eigentlich für den Gaming-Bereich gedacht ist, konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen auch ein Spiel damit auszuprobieren. Battlefield 4 ist einer der Actionkracher aus dem letzten Jahr und verfügt über eine große Spannbreite an unterschiedlichen Sounds und Tonlagen. Kraftvolle Explosionen, vorbeischießende Kugeln, kräftiger Wind oder plätschendes Wasser - all diese Töne hat das Resonar brilliant wiedergegeben. Vor allem der hervorgehobene Bass kommt bei solch einem Spiel voll zur Geltung.
Das Mikrofon
Natürlich sollte man nicht das integrierte Mikrofon vergessen, das am linken Stöpselkabel befestigt ist und eine gute Höhe kurz unterhalb des Kinns besitzt. Zwar kann es nicht mit den Mikros von größeren Headsets wie beispielweise dem QPAD QH-85 oder ASUS Echelon Camo Edition mithalten, hat dafür aber eine ordentlich klare Aufnahmequalität. Praktisch ist hier auch, dass es beim Musikhören am Handy als Mikro für Anrufe genutzt werden kann. Der kleine eingebaute Knopf kann dann als Annahme-Taste fungieren. Der einzige Nachteil ist wohl, dass hier Luftzüge als Rauschen deutlich hörbar ist.
Demo Sprachfiles aller getesteten Headsets |
Sprachfile Speedlink Medusa NX 7.1 Sprachfile CM Storm Resonar
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