Praxistest
Mit dem PC verbinden
Wer noch im Besitz eines CD-Rom Laufwerks ist, legt die mitgelieferte CD hinein und startet das Setup. Die Treiber sowie das integrierte Einstellungstool werden problemlos installiert und das Headset kann in den Sound-Einstellungen als Ausgabegerät ausgewählt werden. Wer kein CD-Laufwerk mehr besitzt, hat die Möglichkeit das Setup auf der Herstellerseite kostenlos herunterzuladen.
Klang
Das Medusa NX 7.1 besticht mit sehr schönem ausgeglichenen Sound. Kein Frequenzbereich sticht zu sehr heraus und alle Klänge sind deutlich und schön wahrzunehmen. Hier bekommt der Verbraucher ein durchweg abgerundetes Sounderlebnis, die 40mm Neodym Magnete und der Xear Audio-Treiber leisten hier wirklich hervorragende Arbeit und bieten eine breites Klangspektrum. Wer jedoch etwas am Klang auszusetzen hat, kann im mitgelieferten Equalizer zwischen voreingestellten Frequenzarrangements wählen oder sich selbst an den Reglern versuchen. Unseren Geschmack nach hat man schon bei den Standardeinstellungen absolut nichts auszusetzen. Die einzustellende Lautstärke ist so gewählt, dass einem nicht die Trommelfelle platzen, erlaubt aber ein wirklich mehr als ausreichendes Lautstärke-Level.
Mit dem Headset auf den Ohren ist man angenehm von seiner Umwelt abgeschirmt, hört jedoch noch minimale Umgebungsgeräusche. Ebenso hört aber auch das Umfeld was sich auf den Kopfhörern abspielt. Wer in den Genuss des 7.1 Surroundklangs kommen möchte, muss diesen in der bereits installierten Software erst einmal auswählen. Ist dies getan, glänzt das Headset mit einem guten Raumklang, der sowohl bei Spielen als auch bei Blu-Rays für ein angenehmens Erlebnis sorgt. Beim Zocken ist zudem gut zu hören, von wo sich die Gegner nähern und woher die Schüsse abgefeuert werden. Wunderbar ist hierbei vor allem, dass das Headset eine integrierte 7.1 Soundkarte mitbringt und der Kunde diese nicht als Hardware im heimischen Rechner verbaut haben muss um in den Rundum-Genuss einzutauchen.
Mikrofon
Die Sprachqualität des Medusa NX 7.1 Mikrofons kann sich genau so sehen lassen wie das klangliche Ergebnis. Sprachaufnahmen werden klar und sauber wiedergegeben und sind gut zu verstehen. Leider kommen die Nebengeräusche ebenso durch und sorgen beim Gegenüber für eine lästige Geräuschkulisse. Das Tippen auf dem Keyboard geht trotz angepriesenem Noise-Reduction leider nicht ganz unter. Der Klang der Stimme wird jedoch gut eingefangen. Nachfolgend unser Memo des Mikrofons:
Sprachfile CM Storm Ceres 500 Sprachfile CM Storm Ceres 300 Sprachfile CM Storm Pulse-R Sprachfile Speedlink Medusa NX 7.1
Demo Sprachfiles aller getesteten Headsets
Fernbedienung
Am Kabel befindet sich eine fest integrierte Fernbedienung, die es dem Benutzer erlaubt die Lautstärke direkt anzupassen oder das Mikrofon stumm zu schalten. Gerade wer im Teamspeak die Push-to-talk Funktion nicht benutzt, hat so die Möglichkeit, dass Headset direkt stumm zu schalten um ggf. nebenbei stattfindende Gespräche auch im privaten Kreis zu belassen. Durch den abermals verwendeten Kunststoff wirkt diese dementsprechend etwas weniger wertig.
Tragekomfort
Die weiche Polsterung am Bügel sowie an den Ohrmuscheln sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Es kommt keineswegs zu einem Druckempfinden oder störendem Hin-und Hergewackel. Auch nach mehreren Stunden wirkt das Headset nicht störend und kann problemlos weiter getragen werden. Die großen Ohrmuscheln bieten zudem genug Platz für die Ohren und umhüllen diese, anstatt auf ihnen zu liegen. Auch als Brillenträger hat man hier keine Probleme.
Software
Um den Sound auf die jeweiligen Bedingungen und Vorlieben anzupassen, liefert Speedlink ein Tool mit, in dem etliche Einstellungen vorgenommen werden können, um genau den Klang zu generieren, der auf den jeweiligen Hörer passt. Hierbei wird auf designerischen Schnick-Schnack verzichtet und die Funktionalität in den Vordergrund gestellt. In den Einstellungen gibt es zum einen die Pflichtoption das Headset auf 8-Channel zu stellen, es ist zudem auch möglich die einzelnen Channel mit einer Mausbewegung weiter in eine beliebige Richtung zu verschieben und sich den Raumklang auf den eigenen Geschmack anzupassen.
Wie zuvor schon erwähnt, bringt die Software einen Equalizer mit, der mit verschiedenen Voreinstellungen daherkommt. Außerdem ist es im "Effektreiter" möglich die Umgebungsgröße anzupassen sowie den Umgebungsklang anhand von voreingestellten Effekte anzupassen. Wer also schon immer wissen wollte wie sich der Sound in einer Gummizelle oder einem Stadion anhört, bekommt hier per Mausklick die Chance dazu.
Neben den wirklich sinnvollen Einstellungen, kann man per Magic Voice Funktion die Stimme u.a. wie ein Monster oder eine Frau klingen zu lassen. Wem die ein oder andere Stimme zu hoch oder zu tief klingt, hat mit der Tonwertverschiebung jetzt die Chance den ausgegebenen Ton nach oben bzw. unten zu pitchen sowie mit der Stimmausblendung die Stimme vom Instrumental zu filtern. Dies Funktioniert jedoch leider nicht sonderlich gut. Nette Spielereien wie wir finden. Die Sinnhaftigkeit derer muss jeder selbst für sich interpretieren. Kommen wir nun abschließend zum Fazit.





