Der Verkaufsstart des neuen Steam Controller verlief alles andere als reibungslos. Innerhalb von nur 30 Minuten war das heißbegehrte Eingabegerät nach Angaben von PC Gamer vollständig ausverkauft. Die hohe Nachfrage sorgte nicht nur für leere Lager, sondern auch für technische Probleme im Store-System von Valve.
Zum Start am 4. Mai um 19 Uhr deutscher Zeit konnten Interessenten den Controller zunächst regulär für 99 Euro bestellen. Bereits nach wenigen Minuten zeichnete sich jedoch ab, dass die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Früh wurden Lieferzeiten von mehreren Werktagen angezeigt, bevor der Artikel schließlich als nicht mehr verfügbar markiert wurde.
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Parallel dazu kam es zu erheblichen Schwierigkeiten beim Bezahlvorgang. Nutzer berichteten von Fehlermeldungen beim Abschluss ihrer Bestellung. Teilweise war es nicht möglich, den Controller überhaupt in den Warenkorb zu legen. Die Serverinfrastruktur geriet durch den plötzlichen Ansturm sichtbar unter Druck. Auffällig ist zudem, dass offenbar mehr Bestellungen angenommen wurden, als kurzfristig erfüllt werden können. Dies deutet auf eine Diskrepanz zwischen Lagerbestand und Bestellsystem hin. Entsprechend müssen sich viele Käufer auf Verzögerungen einstellen, selbst wenn sie den Kaufprozess erfolgreich abschließen konnten.
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Wie so oft bei stark limitierten Technikprodukten reagierte auch der Zweitmarkt umgehend und die Verkäufer nutzten die Gunst der Stunde für saftige Preisaufschläge. Erste Angebote auf Plattformen wie Ebay liegen bereits deutlich über dem ursprünglichen Verkaufspreis und erreichen teilweise mehr als 180 Euro. Diese Entwicklung unterstreicht die hohe Nachfrage, wirft jedoch zugleich Fragen zur Verfügbarkeit und Vertriebsstrategie auf. Wann mit einer erneuten Verfügbarkeit zu rechnen ist, bleibt derzeit offen. Klar ist jedoch, dass Valve den Marktstart des gefragten Produkts unterschätzt hat. Für Interessenten bedeutet das vorerst, dass Geduld aufgebracht werden muss, oder man beißt in den sauren Apfel und erwirbt das gute Stück zu überteuerten Preisen auf einschlägigen Verkaufsplattformen wie Ebay.
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