Microsoft erweitert Windows 11 um neue Funktionen für Grafik, Künstliche Intelligenz und Sicherheit. Besonders Besitzer aktueller AMD-Grafikkarten sollen laut Born City profitieren. Mit der neuen Technik Advanced Shader Delivery, kurz ASD, sollen sich Ladezeiten in Spielen laut Microsoft um bis zu 95 Prozent verkürzen.
Die Funktion steht für Radeon-Grafikkarten ab der RX-5000-Serie zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens sank in internen Tests die Ladezeit von Forza Horizon 6 von rund eineinhalb Minuten auf wenige Sekunden. Voraussetzung sind Windows 11 ab Version 24H2, aktuelle Xbox Gaming Services sowie ein kompatibler AMD-Adrenalin-Treiber. Derzeit wird ASD über die Xbox-PC-App bereitgestellt.
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Im gleichen Atemzug baut Microsoft die Unterstützung für lokale KI-Anwendungen aus. Nvidia und Sega arbeiten künftig gemeinsam an Systemen auf Basis des RTX-Spark-Superchips. Dieser kombiniert eine Grace-CPU mit einer Blackwell-GPU und soll eine Rechenleistung von einem Petaflop für KI- und Gaming-Anwendungen bereitstellen. Geplant ist die Optimierung kommender Sega-Titel wie Virtua Fighter Crossroads sowie weiterer Spiele aus den Reihen Yakuza und Persona. Mehrere PC-Hersteller haben entsprechende Systeme bereits angekündigt.
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Auch Intel und AMD erweitern ihre KI-Plattformen. Ultralytics hat seine YOLO26-Modelle für integrierte Intel-Grafikeinheiten und neuronale Prozessoren optimiert. Mithilfe von OpenVINO sollen KI-Modelle künftig auch ohne dedizierte Grafikkarte in Echtzeit ausgeführt werden können. AMD stellt gleichzeitig die Referenzsoftware AI Software 2.2 bereit, die mehrere KI-Beschleuniger parallel unterstützt.
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Das aktuelle Juli-Update KB5101650 verbessert außerdem das Speichermanagement für KI-Modelle und führt eine Point-in-Time-Wiederherstellung ein. Darüber hinaus schließt Microsoft nach eigenen Angaben 621 Sicherheitslücken, darunter 63 als kritisch eingestufte Schwachstellen. Zwei Sicherheitslücken wurden bereits aktiv ausgenutzt. Nicht auf allen Systemen verlief die Verteilung des Updates reibungslos. Aufgrund eines Treiberkonflikts mit bestimmten Dell-PCs stoppte Microsoft die Auslieferung vorübergehend und veröffentlichte später ein separates Notfall-Update für die betroffenen Geräte.
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