Microsoft verändert die Regeln für das Spiele-Streaming. Neben kostenpflichtigen Abonnements erprobt der Konzern ein Modell, bei dem Spieler ihre Nutzung einzeln bezahlen. Auch eine kostenlose Variante mit Werbung wird getestet.
Microsoft testet seit dem 21. Oktober 2026 ein neues Bezahlmodell für Xbox Cloud Gaming. Ausgewählte Mitglieder des Xbox-Insider-Programms können Streamingzeit erstmals unabhängig von einem aktiven Game-Pass-Abonnement erwerben. Drei Pakete stehen zur Auswahl, die Preise beginnen bei 3,99 US-Dollar. Eine breitere Einführung ist für November geplant. Ob Nutzer in Deutschland bereits vorab teilnehmen können, ist bislang nicht bekannt.
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Drei Stundenpakete mit unterschiedlichen Preisen
Der Sony-Konkurrent bietet im aktuellen Test drei Kontingente an. Zehn Stunden Cloud-Gaming kosten 3,99 US-Dollar, 25 Stunden sind für 7,99 US-Dollar erhältlich und 50 Stunden schlagen mit 11,99 US-Dollar zu Buche. Euro-Preise sowie konkrete Angaben zur Verfügbarkeit in Deutschland sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
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Nach Angaben des Unternehmens ermöglichen die Pakete werbefreies Streaming mit hoher Bildqualität und kürzeren Wartezeiten. Nicht genutzte Stunden verfallen dabei nicht, sondern bleiben dem jeweiligen Konto erhalten, bis sie aufgebraucht sind. Voraussetzung ist ein unterstütztes Gerät sowie ein für Cloud-Gaming freigegebenes Spiel. Bei ausgewählten Free-to-play-Titeln ist kein vorheriger Kauf erforderlich.
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Parallel erprobt Microsoft eine kostenlose, werbefinanzierte Streamingoption. Bei diesem Modell können Nutzer ausgewählte Spiele aus ihrer Bibliothek ohne Abonnement streamen. In einem früheren Test waren dafür Werbeeinblendungen vor Spielbeginn und Sitzungen mit einer Dauer von jeweils einer Stunde vorgesehen.
Game Pass erhält feste Streamingkontingente
Die neuen Stundenpakete ergänzen Änderungen am Game Pass, die ebenfalls im November greifen sollen. Microsoft begrenzt dann die monatlich enthaltene Cloud-Spielzeit. Ultimate umfasst künftig 15 Stunden, Premium zehn Stunden und Essential fünf Stunden pro Monat. Wer sein Kontingent ausgeschöpft hat, kann zusätzliche Spielzeit erwerben.
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Microsoft begründet die Anpassungen mit den steigenden Betriebskosten des Cloud-Gamings. Die stundenweise Abrechnung soll Nutzern eine weitere Möglichkeit bieten, eigene Spiele über unterstützte Geräte zu streamen, ohne dauerhaft ein Abonnement bezahlen zu müssen. Die genauen Bedingungen für den deutschen Markt stehen noch aus.
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