Die anhaltend hohe Nachfrage nach Speicherchips beschäftigt weiterhin die PC-Branche. Nach Einschätzung von Valve wird sich die Situation in den kommenden Monaten nicht entspannen. Das Unternehmen rechnet vielmehr mit weiter steigenden Preisen, die sich auf zahlreiche Hardware-Komponenten auswirken.
Im Gespräch mit Bloomberg (Paywall) erklärte Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat, dass sich die Lage aus Sicht des Unternehmens weiter verschlechtert. „Ehrlich gesagt wird es immer noch schlimmer“, sagte er. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass sich Entwicklungen auf dem Großhandelsmarkt erst mit deutlicher Verzögerung im Einzelhandel bemerkbar machen. „Was Käufer derzeit in den Regalen sehen, hinkt unseren Beobachtungen im Großhandel um mindestens drei bis sechs Monate hinterher.“
Bildquelle: Valve
Die Entwicklung betrifft nicht nur Arbeitsspeicher, sondern auch andere Komponenten, die auf Speicherchips angewiesen sind. Dazu zählen unter anderem SSDs, Grafikkarten und weitere PC-Hardware. Als wesentlichen Treiber gilt die anhaltend hohe Nachfrage durch Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
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Valve schilderte außerdem, wie sich die Situation auf die Produktion der Steam Machine ausgewirkt hat. Laut Ingenieur Pierre-Loup Griffais wurde die Fertigung vor allem durch die begrenzte Verfügbarkeit von Speicher eingeschränkt. „Wir bauen im Grunde alles, was wir können. Uns begrenzt ganz klar die verfügbare Speicherkapazität“, erklärte er.
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An den langfristigen Plänen für die Steam Machine ändere das jedoch nichts. „Die Nutzer erhalten ihre Geräte. Für viele beginnt damit erst die eigentliche Arbeit. Daran werden wir noch viele Jahre arbeiten“, so Griffais. Auch Aldehayyat betonte, dass Valve den Erfolg der Steam Machine nicht ausschließlich an Verkaufszahlen messe. „Wir glauben, dass die Steam Machine ein sehr guter Weg ist, ein echtes Problem vieler Nutzer zu lösen. Wenn sich das bestätigt, ist das für uns ein Erfolg“, sagte der Entwickler.
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