Ein neuer Leak rund um Valves geplante Steam Machine sorgt derzeit für Diskussionen in der PC-Community. Dataminer entdeckten im aktualisierten Reservierungssystem von Steam mehrere Hinweise auf mögliche Hardware-Preise im vierstelligen Euro-Bereich. Offizielle Angaben von Valve existieren bislang nicht.
Ausgangspunkt der Spekulationen ist ein kleines Server-Update, das Valve kürzlich für das interne Hardware-Reservierungssystem veröffentlicht hat. Im Quellcode fanden Dataminer neue Einträge, die laut ersten Analysen speziell für Zahlungsbeträge im Bereich von mehreren tausend Euro vorbereitet wurden. Die Entdeckung sorgt insbesondere deshalb für Aufmerksamkeit, weil bisherige Einschätzungen von deutlich niedrigeren Einstiegspreisen ausgingen. Marktbeobachter und Analysten hatten die kommende Steam Machine bislang überwiegend im Bereich zwischen 600 und 800 US-Dollar eingeordnet, trotz zuletzt steigender Preise für Speicher und andere Komponenten.
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In den einschlägigen Steam- und Hardware-Foren reagieren viele Nutzer entsprechend kritisch auf die neuen Hinweise. Besonders häufig fällt dabei der Vergleich mit der Playstation 5 Pro. Mehrere Spieler äußern bereits Zweifel an der Attraktivität der Plattform, falls Valve tatsächlich ein Gerät oberhalb der 1.000-Euro-Grenze plant.
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Für die neuen Code-Einträge existieren derzeit mehrere mögliche Erklärungen. Diskutiert wird unter anderem ein besonders leistungsstarkes High-End-Modell mit großem SSD-Speicher zum Verkaufsstart. Ebenso denkbar wäre ein umfangreiches Bundle, das neben der eigentlichen Hardware zusätzlich Zubehör wie Steam-Controller oder VR-Komponenten enthält.
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Ein Teil der Community vermutet hingegen lediglich interne Platzhalterwerte oder vorbereitende Systemtests ohne direkten Bezug zu finalen Verkaufspreisen. Valve selbst äußerte sich bislang nicht zu den Berichten. Parallel dazu bleibt die Nachfrage nach aktueller weiterhin Steam-Hardware hoch. Die Neuauflage des Steam Controllers war nach dem Verkaufsstart Anfang Mai innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Auf Handelsplattformen wie Ebay stiegen die Preise für bestätigte Vorbestellungen teilweise deutlich über die offizielle Preisempfehlung hinaus.
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Nach Angaben von Valve-Ingenieur Steve Cardinali wurde die Nachfrage unterschätzt. Gleichzeitig verwies er auf anhaltende Engpässe bei einzelnen Komponenten. Diese stehen laut den bisherigen Aussagen auch im Zusammenhang mit der Produktion der kommenden Steam Machine. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für die neue Hardware wurde weiterhin nicht genannt.
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