Die Diskussion um den möglichen Preis von Grand Theft Auto 6 sorgt seit Monaten für Spekulationen. Nun liefert Strauss Zelnick, Geschäftsführer von Take-Two Interactive, erstmals konkrete Anhaltspunkte. In einem Interview äußerte sich der Manager zur Monetarisierung moderner Spiele und stellte dabei klar, dass Werbung in bereits bezahlten Vollpreistiteln problematisch sei.
Er verwies auf Preise im Bereich von 70 bis 80 US-Dollar und bezeichnete es als unangemessen, Spieler zusätzlich mit Werbung zu konfrontieren. Auch wenn die Aussage nicht explizit auf GTA 6 bezogen war, lässt sich daraus eine klare Richtung ableiten. Der kommende Titel dürfte sich im bekannten Preisrahmen aktueller AAA-Produktionen bewegen.
Bildquelle: Rockstar Games
Neben der Preisfrage stand vor allem die Sorge vieler Spieler im Raum, dass zukünftige Open-World-Spiele verstärkt auf Werbeeinblendungen setzen könnten. Diese Befürchtung scheint sich im Fall von GTA 6 nicht zu bestätigen. Zelnicks Aussagen deuten darauf hin, dass unterbrechende Werbung nicht Teil des Konzepts sein wird. Damit würden sich auch Gerüchte um übermäßige Produktplatzierungen relativieren. Die Spielwelt dürfte weiterhin auf Immersion setzen, ohne reale Werbeinhalte in den Vordergrund zu stellen.
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Ein weiterer Aspekt betrifft die Zielgruppe. Seit der Veröffentlichung von Grand Theft Auto V im Jahr 2013 ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen. Laut Zelnick ergibt sich daraus ein Vorteil. Die damaligen Spieler sind heute deutlich älter und verfügen über eine höhere Kaufkraft. Gleichzeitig wächst eine neue Generation von Spielern heran, die ohne Vorkenntnisse in die Serie einsteigen kann. Diese Kombination aus erfahrener und neuer Spielerschaft könnte maßgeblich zum Erfolg beitragen. Die lange Entwicklungszeit deutet zudem auf einen erheblichen Produktionsaufwand hin. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an Umfang und Qualität. Offiziell soll GTA 6 am 19. November 2026 erscheinen. Bis dahin bleibt offen, ob weitere Details zur Preisgestaltung folgen.
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