GTA 6: Rockstar setzt auf Handarbeit statt generativer KI

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Geschrieben von Sven Brückner
Veröffentlicht: 05. Februar 2026
  • Rockstar Games
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Mit Grand Theft Auto VI steht eines der meistbeachteten Spiele der kommenden Jahre kurz vor der Veröffentlichung auf Konsolen. Während technische Trends wie generative Künstliche Intelligenz die Spielebranche zunehmend prägen, hat sich Take Two Interactive klar positioniert. Nach Aussagen von Konzernchef Strauss Zelnick kommt generative KI nicht direkt bei der Erstellung der Spielwelt von GTA 6 zum Einsatz.

 

 

 

Zelnick erklärte in einem Interview, dass Take Two seit vielen Jahren auf maschinelles Lernen und KI-Technologien setzt. Innerhalb des Unternehmens laufen demnach hunderte Pilotprojekte und produktive Anwendungen, auch direkt in den Entwicklerstudios. Der Einsatz dieser Systeme beschränkt sich jedoch auf interne Prozesse, Werkzeuge und Produktionsabläufe. Ziel sei es, Entwicklungszeit zu verkürzen und Kosten zu senken, ohne den kreativen Kern der Spiele zu automatisieren.

Cal Hampton 03 

Bildquelle: Rockstar Games

Für Grand Theft Auto 6 bedeutet das konkret, dass sämtliche Inhalte klassisch von Hand erstellt werden. Die Spielwelt entsteht laut Zelnick Gebäude für Gebäude, Straße für Straße und Viertel für Viertel. Procedural generierte oder KI erzeugte Umgebungen seien bewusst kein Bestandteil des Projekts. Genau dieser handwerkliche Ansatz sei es, der die offenen Welten von Rockstar Games von anderen Produktionen unterscheide und ihren hohen Qualitätsanspruch begründe.

 

Konkret in Bezug auf GTA 6 hat generative KI keinerlei Anteil an dem, was Rockstar Games entwickelt. Ihre Welten sind handgefertigt. Das ist es, was sie unterscheidet. Sie werden von Grund auf aufgebaut, Gebäude für Gebäude, Straße für Straße, Viertel für Viertel. Sie sind nicht prozedural generiert, und das sollten sie auch nicht sein. Das ist es, was großartige Unterhaltung ausmacht.

— Strauss Zelnick, CEO von Take Two Interactive

 

Gleichzeitig sieht Take Two generative KI als wertvolles Hilfsmittel hinter den Kulissen. Automatisierte Analyse, Optimierung von Arbeitsabläufen oder unterstützende Tools in der Produktion tragen bereits messbar dazu bei, Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten. Der kreative Output, der später von Spielern erlebt wird, bleibt davon jedoch unberührt. Am Veröffentlichungsplan hält Take Two weiterhin fest. Nach einer früheren Verschiebung peilt das Unternehmen nun den 19. November als Starttermin für die Konsolenversionen an. Eine PC-Version wurde bislang nicht offiziell bestätigt.

 

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