ZOTAC erweitert sein Angebot kompakter Hochleistungsrechner um die ZBOX MAGNUS EN275060TC. Das Gerät zielt auf Anwender, die trotz geringer Stellfläche keine Abstriche bei der Rechenleistung akzeptieren möchten. Der Mini PC nutzt ein Volumen von 2,65 Litern und ein Gehäuse aus schwarzem Metall mit großzügigen Öffnungen auf Oberseite, Seiten und Rückseite.
Die Konstruktion erleichtert den Luftstrom zu den internen Kühlkörpern. Mit zwei rückseitigen Schrauben lässt sich die Abdeckung nach vorn schieben und gibt den Zugang zu Arbeitsspeicher und Massenspeicher frei. Das Mainboard nutzt Intels HM870 Chipsatz und bietet zwei DDR5 SO DIMM Steckplätze sowie zwei M.2 Slots wovon einer im PCIe 5.0 x4 Modus läuft.
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Im Inneren arbeitet Intels Core Ultra 7 255HX. Die CPU kombiniert acht Performance-Kerne und zwölf Efficiency Kerne zu insgesamt zwanzig Recheneinheiten und nutzt einen L3 Cache von 30 Megabyte. Die integrierte NPU erreicht bis zu 13 TOPS. ZOTAC setzt die Leistungsgrenzen mit 55 Watt für langfristige und 69 Watt für kurzzeitige Lasten vergleichsweise defensiv an.
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Die Grafikeinheit basiert auf einer besonderen Ausführung der GeForce RTX 5060 Ti mit 16 Gigabyte GDDR7. Der GB206 Chip stellt 36 Streaming-Multiprozessoren bereit und erreicht über sein 128 Bit Interface eine Speicherbandbreite von 448 Gigabyte pro Sekunde. Die Besonderheit liegt im Energieversorgungskonzept. Die Karte besitzt keinerlei konventionelle Zusatzstecker. Stattdessen sind die Kontakte des PCIe Steckplatzes in Abschnitte unterteilt.
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Der erste Abschnitt überträgt die PCIe Daten während ein separater Bereich des Steckplatzes den 19 Volt Strom direkt vom proprietären Slot des Mini PCs zuführt. Damit kann die Karte ihre Standardaufnahme von 180 Watt ohne externe Kabel erreichen. Dieses Design ist derzeit an die ZBOX Plattform gebunden und unterscheidet sich von früheren Konzepten für alternative Steckplatzversorgungen.
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Für die Kühlung setzt ZOTAC zwei voneinander unabhängige Module ein. Die CPU nutzt einen Radiallüfter samt Kupferboden und Heatpipes. Die Grafikkarte wird von einer Vapor Chamber Lösung mit zwei Trommellüftern gekühlt. Unter längerer Volllast bleibt die CPU laut Messungen im Bereich von etwa 76 Grad Celsius. Die GPU erreicht Temperaturen um 87 Grad Celsius. Dabei zeigt sich, dass die Grafikeinheit ihre maximale Leistungsaufnahme nicht dauerhaft halten kann.
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