Testsystem
Das gesamte Testsystem wird als offener Aufbau realisiert und durch die zu testenden Mainboards immer ergänzt. Das in diesem Bericht vorgestellte ASUS Maximus V Formula stellt auch gleichzeitig den Unterbau für das Grafikkarten-Testsystem dar. Bei der Stromversorgung wird auf ein Seasonic X-1050 (zum HW-Journal Testbericht) gesetzt. Für ausreichenden Leistungspuffer ist also gesorgt. Als zentrale Recheneinheit fungiert Intels Ivy-Bridge Top-Modell, der Core i7-3770K mit einem Retail-Stepping. Als Datenträger setzen wir auf eine solide Kingston SSDNow V+ 200 240GB. Nachfolgend haben wir das Setup noch einmal komplett in der Übersicht aufgelistet.
Intel Ivy Bridge-Testsystem | ||
| Prozessor: | Intel Core i7-3770K (Retail) | |
| Mainboard: | ASUS Maximus V Formula | |
| Kühlung: | Prolimatech Megahalems + 2x Noctua NF-P12PWM | |
| HDD: | Western Digital WD5003ABYX Enterprise | |
| SSD: | Kingston SSDNow V+200 - 240GB | |
| RAM: | 2x2GB Kingston HyperX Genesis @ 1600MHz | |
| Netzteil: | Seasonix X-1050W | |
| Grafikkarte: | 2x Sapphire HD4870 @ CrossFire | |
| Betriebssystem: | Windows 7 x64 | |
| Grafiktreiber: | CCC 13.4 |
Auf dem Mainboard verbauten wir während des Tests Intels aktuellstes Top-Modell für den Sockel 1155. Der Intel Core i7-3770K kommt mit einem Grundtakt von 3,5Ghz daher und kann via Turbo Modus bis auf 3,9GHz takten. Produziert wird das kleine Stück Silicium im 22nm Fertigungsprozess. Unter dem Heatspreader befinden sich vier dedizierte Kerne, welche es auf insgesamt acht Threads bringen. Da die Ivy Bridge CPUs als kleine Hitzeteufel bekannt sind, wollten wir diesem Umstand auch vorbeugen. So kam der aktuell leistungsstärkste CPU-Luftkühler aus dem Hause Noctua, der NH-D14 (zum HW-Journal Testbericht), zum Einsatz. Gespannt waren wir auch auf die Übertaktungsergebnisse des Mainboards bzw. der CPU sowie deren Leistungsaufnahme. Wie sich die Komponenten in diesen Kategorie geschlagen haben, gehen wir ebenfalls auf den Grund.

Die CPU haben wir in den Benchmarks mit den Stock-Settings laufen lassen und die Leistungs des Mainboards also „out oft he box“ getestet. Die anliegende Spannung wurde nicht angepasst und blieb unverändert. Der Arbeitsspeicher lief wurde mit einem Takt von 1600MHz bei 9-9-9-27 1T und 1,65V betrieben.
Montage des Kühlers
Kühlung
Die geschraubten Kühlblöcke weisen eine sehr gute Verarbeitungsqualität auf. Der recht große Kühlblock kann durch seine Massivität überzeugen, die auch den Anschein eines wirklichen Kühlers erweckt und nicht nur Zierde sein soll. Bei den Mosfet-kühler wurden bereits in der Vergangenheit immer mal wieder die Tüllen-Anschlüsse der für die Wasserkühlung kritisiert. Müsste mal an dieser Stelle ein subjetives Urteil fassen, würde man vermutlich beim einfachen Spruch "nice to have" landen.
Entfernt man beide Kühlsegmente werden der Z77-Chipsatz und die Spannungsversorgung des Mainboards sichtbar. Beim ASUS Maximus V Formula kommt an dieser Stelle eine 8-phasige Spannungsversorgung sowie japanischen Kondensatoren, welche bekanntlich eine wesentlich höhere Verarbeitungsqualität aufweisen sollen, zum Einsatz.
















