Praktischer Test
Die Maus wurde ausgiebig in verschiedenen Ego-Shootern getestet. Dabei kamen einige weitverbreitete Spiele zum Einsatz wie CS:GO oder Battlefield 4.Auch Programme wie Photoshop, Chrome und Microsoft Office wurden im Alltag auf Nutzerfreundlichkeit getestet. Getestet wurde die Maus auf einem SteelSeries Qck Stoff-Mauspad, einem ZOWIE GT-F Rough sowie auf einem SteelSeries 4D. Somit haben wir drei verschiedene Mauspads mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das GT-F Rough von Zowie zum Beispiel vereint die grobe Webstruktur-Merkmale mit Kunststoff auf einem Mauspads.
Wie im technischen Teil bereits erwähnt, handelt es sich nur um geringe Verbesserungen, einige davon könnten auch von dem einen oder anderen User als „Verschlimmbesserung“ bezeichnet werden. Zum Beispiel die Eigenschaft der Hauptasten oder die Mausrad Rasterung.
Nichtsdestotrotz fühlt sich die EC1-A etwas erwachsener und robuster an als der Vorgänger. Hat man den direkten Vergleich, so ist der Unterschied beider Sensoren deutlich merkbar. Jedoch ist es für einen, der bereits eine EC1-Evo besitzt ein nicht so großer Sprung. Beide Sensoren, der alte und der neue sind superpräzise und unverfälscht bei der Signalwiedergabe. In CS:GO macht der Sensor einen guten Job, schnelle, explosionsartige Bewegungen werden unverzögert und unverfälscht verarbeitet. Dank der neuen Huano-Switche lösen die Tasten flotter aus, was eine kürzere Reaktionszeit zur Folge hat. Durch die eindeutigere Rasterung hat man jetzt ein besseres Feedback, wann ein Befehl ausgeführt wird. Durch die feinere Rasterung von 16 auf 24 Stufen kann es schnell mal passieren, dass man ungewollt ein oder zwei Stufen überspringt.
Die EC1-A kommt als sehr dynamische und flotte Maus daher, welche sich prima auf dem Mauspad hin- und herschieben lässt. Wie bereits weiter vorn im Text angesprochen, sind mehrere Haltestile mit der Maus möglich. Der sogenannte Palm- und Clawgrip sind dafür nur zwei Beispiele, welche sich mit der EC1-A wunderbar umsetzen lassen. In der Praxis war deutlich die sehr geringe Lift-Off-Distance von 1,5 bis 1,8 Millimeter wahrzunehmen.
Für längere Office Arbeiten sollte man sich eventuell eine sekundäre Maus anschaffen. Man läuft ja auch nicht mit Fußballschuhen im Alltag herum. Nach einem harten Einsatz ist man doch froh darüber, gemütliche Schuhe anziehen zu können So ähnlich kann man es bei einer kompromisslos konzipierten Gaming-Maus beschreiben. Kommen wir abschließend nun zum Fazit.





