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Test: Arctic Quick-Charger 8000 25 Mai 2016 11:00 #1

Arctic Quick Charger 8000 newsHeute ist ein Gerät von einem Hersteller bei uns im Test, der eher für Lüfter und Kühler bekannt ist - Die Rede ist dabei von Arctic und dem neuen Quick Charger 8000 2.0. Ausgestattet mit der neuen Quick Charge 2.0 Technologie und fünf USB-Anschlüssen geht das Gerät ins Rennen der Multi-Ladestationen. Der Hersteller wirbt damit, dass mit dieser Ladestation Geräte wie Mobiltelefone, Kameras, MP3/MP4 Player und vieles Mehr um bis zu 75% schneller als mit den herkömmlichen Ladegeräten aufgeladen werden können. Ob diese Ansage eingehalten werden kann, haben wir auf den Prüfstand gestellt.

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Test: Arctic Quick-Charger 8000 25 Mai 2016 11:29 #2

Wirklich ein feines Gerät, 22% schneller ist schon ne Leistung.
Aber wie siehts mit dem Stromverbrauch gegenüber nem normalen Ladegerät aus?
Sollte ja hoffentlich effizienter sein, als die mitgeschickten Ladegeräte.

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Test: Arctic Quick-Charger 8000 25 Mai 2016 21:51 #3

Hallo Resax,

meine Vermutung ist, dass die Ladegeräte der Hersteller nicht mit einer Effizienz von 86% mithalten können. Die iPhone Ladegeräte arbeiten mit 5 Volt und haben 1A Output bei 5 Watt. Das iPad Ladegerät der neueren Generation hat hingegen 5.1 Volt und 2.1A Output bei 12W, dieses Ladegerät kann auch für das iPhone verwendet werden (was viele Verbraucher schon machen, da es einfach schneller geht).

Der Arctic Quick Charger 8000 2.0 kann bis zu 2.4 Ampere liefern bei 5V (Bei dem Quick Charger USB-Port 5V, 2A / 9V,1.5 A / 12V, 1.2A) bei einen maximalen Kombinierten verbrauch von 40 Watt über alle Ports (Wenn alle belegt wären). Hier muss bedacht werden das auch die Elektronik im Quick Charger einen Teil der Stromversorgung für sich beansprucht.

Ich habe mir mal eben die Zeit genommen um den Verbrauch zu messen. Bei dem Aufladen des iPhone 5S über den Quick Charger Port komme ich auf 6.5W, wobei das Gerät an sich ohne Verbundene Geräte einen Verbrauch von 0.5W hat. Der Preis für bessere Ladezeiten ist in diesem Fall wohl 1W/Stunde mehr.

Aber mach dir um diese Angabe keine Sorge, zum einen musst du dein Gerät nicht so lange Aufladen, bzw. am Stromnetz haben wie bei den Herstellergeräten, was wiederum bei dem Verbrauch/Stunde zu Gunsten des Arctic Quick Chargers ausfallen sollte, zum anderen benötigt ein iPhone 4/5, wenn es Täglich aufgeladen werden muss, ca 4,4 Kilowattstunden pro Jahr, bei einen Preis von 25cent pro kWh kommst du auf etwas über einen Euro :)

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen! :)

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Letzte Änderung: von Dominik.

Test: Arctic Quick-Charger 8000 25 Mai 2016 22:37 #4

Hey,
danke für deine Mühe, kommt also ca aufs selbe raus, weil es zwar ein bisschen mehr Strom zieht, aber man 22% der Zeit spart. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler :)

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Test: Arctic Quick-Charger 8000 25 Mai 2016 23:15 #5

Kein Denkfehler, es sollte so ziemlich gleich aufliegen :)

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Test: Arctic Quick-Charger 8000 26 Mai 2016 18:36 #6

Hey Dominik, danke für den aufschlussreichen Test.

Nun habe ich mir vor einigen Monaten bereits ein anderes intelligentes Schnellladegerät besorgt, zwar nur mit 3 Ports, aber mit vergleichbaren Werten zum Modell von Arctic: 2,4 A bei 5 V, wobei 4,5 A max., wenn alle Ports belegt sind.
Ich kann deine Erfahrungen also bestätigen.

Mit der Zeit wurde deutlich, wie sehr das Ladeverhalten auch vom verwendeten USB-auf-Micro-/Mini-USB-Kabel abhängt.

Irgendwann hatte ich mir angewöhnt, die vielen Kabel zusammen in einer Box zu lagern, so dass ich einige nach einer Weile nicht mehr dem ursprünglichen Gerät zuordnen konnte.

Der Unterschied kann enorm ausfallen: Manche Kabel reduzierten die Stromaufnahme um 50 % und mehr, meist je nach Device, in zwei Fällen bei sämtlichen Geräten. Mit diesen "eingeschränkten" Kabeln verdoppelte sich also die relative Ladezeit im Vergleich zu anderen Kabeln. Es schien so, als hätten manche Hersteller, die ihrem Gerät ein eher schwaches, wenn auch ausreichendes Steckernetzteil beilegten, ein entsprechend limitiertes Kabel dazu gepackt.

Als mir die Einzelmessungen von Hand mit dem Multimeter zu umständlich wurden, habe ich mir eines dieser USB-Messgeräte geholt, die die Ergebnisse abspeichern. So ließen sich die weniger tauglichen Kabel schnell ermitteln und dienen jetzt nur noch zur Datenübertragung.

Kurz: So ein modernes chipgesteuertes Ladegerät, das sich auf die Ladeelektronik eines Devices einmessen und individuell an dessen Bedarf anpassen kann, ist eine deutliche Verbesserung.
Ob sich das volle Ladepotenzial einer Kombination ausreizen lässt, hängt offenbar entscheidend davon ab, ob ein optimal dafür geeignetes Kabel verwendet wird.

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Test: Arctic Quick-Charger 8000 02 Jun 2016 22:11 #7

Hallo Planet P,

entschuldige das ich erst jetzt Antworte.
Deine Vermutung der Kabel ist richtig, dies hängt mit den Adern zusammen die in dem Ladekabel verbaut sind. Ein klares Beispiel sind die Ladekabel von Apple. Die Originalen kosten ca. 20€ und haben 8 Adern, die billigen die man auf anderen Handelsplattformen findet haben 4-5 Adern, was das für die Ladezufuhr bedeutet kann man sich schnell ausmalen.

Es freut mich das dir der Testbericht zugesagt hat, es ist immer ein enormer Zuspruch für einen Neuling in der Testbranche so was zu hören, vielen Dank nochmals dafür :)

In diesem Sinne: immer weiter selber forschen, oftmals bekommt man dann erstaunliche Ergebnisse. Bestes Beispiel hast du z.B gelifefert mit deinen Minderwertigen Kabeln, die du aussortieren konntest :)

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Letzte Änderung: von Dominik.

Test: Arctic Quick-Charger 8000 06 Jun 2016 17:12 #8

Ich kann es auf jeden Fall auch bestätigen das es mit diesem Ding deutlich schneller geht! Mein Galaxy S6 ist immer super schnell wieder einsatzbereit :)

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