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[Leser-Test] Teufel Bamster Bluetooth-Lautsprecher 12 Dez 2016 11:49 #1

Ich hatte die Gelegenheit, den Teufel Bamster testen zu dürfen. Hier könnt ihr meine Erfahrungen zu dem Produkt lesen.

Vorneweg, ich bin seit längerer Zeit ein großer Fan der Firma Teufel. Zuhause nutze ich seit zwei Jahren die Ultima 40 MK2 Standlautsprecher. Klangqualität und Verarbeitung haben mich überzeugt, vor allem aber die Vielseitigkeit: Musik, Gaming-Audio oder TV-Audio werden in Höhen und Tiefen sehr gut definiert wiedergegeben. Nicht zuletzt überzeugt auch das Design, das Auge hört ja bekanntlich mit. Für meinen Geschmack müssen Standlautsprecher im Wohndesign integrierbar sein. Große Boxen mit unpassenden Oberflächen oder Formen wirken schnell wie ein Fremdkörper im Raum.

Nun zum Bamster:

Zwar besitze ich keine Bluetooth-Lautsprecher, habe aber schon viele Modelle in Aktion erlebt, wie den JBL Pulse 2, JBL Flip oder den Nixon Blaster. Günstige Produkte aus dem Noname-Segment sind hier nicht vergleichsrelevant.

Der erste Eindruck

Die Verpackung ist in den klassischen Farben des Corporate Designs der Firma Teufel gehalten, ebenso wie das Gerät selbst. Schon als ich den Bamster aus der mit stabilem Schaumstoff bestückten Kartonbox nehme, fällt zunächst das Gewicht auf. Ganze 720 Gramm bringt der Speaker laut Herstellerangaben auf die Waage. Das hat seine Vor- und Nachteile. Die Auswirkungen auf die Klangentwicklung dürften sicherlich positiv sein, in Sachen Mobilität jedoch ein kleiner Nachteil.

Das Gesamterscheinungsbild überzeugt mich aber trotz, oder gerade wegen des Gewichts. Das mattlackierte Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck. Mir stellt sich aber auch die Frage, wie empfindlich die Oberfläche ist. Kratzer und Lackschäden werden tendenziell öfter auftreten als bei Mitbewerbern, die auf gummiertes Obermaterial setzen. Es ist wohl ratsam, eine passende Transporttasche im Teufel-Shop zu kaufen um auf der sicheren Seite zu sein. Die gummierte Unterseite sorgt für Rutschfestigkeit.

Die Bedienfelder befinden sich auf der Rückseite, eingelassen und gummiert, ebenso die Anschlussbuchsen für eine 3,5mm-Klinke und Mini-USB. Die Lautstärke-Regelung wird über einen Drehregler auf der Vorderseite, der mit einer LED-Leuchte ausgestattet ist, gesteuert. Die LED zeigt über verschiedene Intervall-Signale beispielsweise Status der Bluetooth-Verbindung oder Akkuladezustand an. Dieser soll laut Hersteller übrigens bis zu 12 Stunden Musikübertragung garantieren. Die Knöpfe und der Potentiometer machen einen stabilen, langlebigen Eindruck.

Im Klangtest

Die Verbindung über Bluetooth setzt wie bei allen Bluetooth-Geräten ein gutes Sendesignal voraus. Dieses wird dann aber vom Gerät optimal verarbeitet. Zwei Tieftöner und zwei Breitbandlautsprecher sorgen für einen erstaunlich runden, satten Sound. Besonders die Tiefen haben mich begeistert. Insgesamt 15 Watt Gesamtausgangsleistung reichen somit auf jeden Fall aus, um die Grillparty ordentlich zu beschallen. Positiv fällt auf, dass der eingebaute Limiter ordentliche Arbeit leistet. Auch bei voller Lautstärke übersteuert nichts und schont somit die Speaker.

Fazit:

Der Teufel Bamster performt nicht nur unterwegs, er kann auch leistungsschwache Laptop-Boxen ablösen. Wer im Auto kein hochwertiges Soundsystem verbaut hat, wird mit dem Bamster eine echte Alternative finden, da auch Anrufe über die Freisprech-Funktion geführt werden können. Liegt der Schwerpunkt auf dem Aspekt der Mobilität, wird vermutlich das Gewicht zu berücksichtigen sein, da der Bamster rund 220 Gramm mehr wiegt als seine Mitbewerber von JBL. Mich hat letztlich die Klangqualität überzeugt, die präzisen Höhen und definierten Tiefen machen einfach Spaß beim Hören.
Folgende Benutzer bedankten sich: Marcel., Erok

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[Leser-Test] Teufel Bamster Bluetooth-Lautsprecher 12 Dez 2016 12:03 #2

Erstmal danke für den Bericht.
Mich würde noch interessieren inwieweit die Freisprechfunktion für den täglichen Gebrauch praktikabel ist. Gibt es da Diskrepanzen zwischen Aufnahme und Wiedergabe und wie sieht es mit der Latenz aus?

Gruss
Michel

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